Johann Rheinberger von Vaduz laut bis Ende Dezember 1826 gültigem Kontrakte dto 7 et rat. 18 Jänner 1809 jährlich für den Gypssteinbruch 12 f für die Befugniss des Gypsmahlens, und Handelns 50 für die Oehlpresse 5 und Accidenz 1 40 2 zusammen 213 Da der Verdienst bei diesem Gewerbzweige von Belang, die Kontraktsdauer aber nur bis 1826 bestimmt ist, nach welcher Zeit dieses Recht der Herrschaft wieder anheimfällt; — Da es so ge- artet ist, dass wenn eine Gypsmühle zwischen dem Herrschaftsmühlen errichtet würde, es vom Beständer der Herrschaftmühle zugleich mit- betrieben, und der Mühlzinnss nahmhaft er- höhet werden könnte, so wäre am zuträglich- sten, nach Ausgang der gegenwärtigen Verlei- hung auf herrschaftliche Kosten eine Gyps und Oehlpressmühle zu errichten, und sie dann ent- weder mit denen Mühlen, oder abgesondert an den meistbiethenden zu verlassen. Die Bauko- sten würden sich verlässlich mit mehr Vortheil, als der dermahlige Zinnss beträgt verzinsen. Für itzt war die schon vor Beginn der neuen Amtirung beschlossene Verleihung an Johann Rheinberger deswegen vorzuziehen, weil es die- ser neu begonnenen Speculation an Publizität und Absatz fehlte, was Johann Rheinberger bis zu Ende der Pachtung mit seinem grössten Vor- theile besser, wie jeder andere erfüllt haben wird. Wollten aber die Baukosten gescheut wer- den, die hier Lands bei jeder 214 Kleinigkeit immer hoch laufen, dann müsste eine öffentliche Verpachtung ausgeschrieben, und das Gewerb dem meistbiethenden hinge- geben werden. 374
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.