147 ten. Nun aber ist verordnet, auf herrschaftliche Kosten einige Hundert Klafter Holz zu schlagen, nach Frastanz zu flössen, und dort zu ver- kaufen, um sich zu überzeugen, welcher Gewinn nach Abschlag aller Auslagen erübrigt, was heuer zum erstenmahle versucht werden wird. B Wälder in der unteren Land- schaft Schellenberg. Hier ist nur ein bemerkenswerter Tannwald, nämlich 1. die Bürstwaldung. Sie liegt vor Nendeln nördlich ober der Landstrasse, und hat einen beiläufigen Flächeninhalt von 57 Joch. Sie hat von allen herrschaftlichen Wäldern im Lande, die günstigste Laage, und einen ziemlich guten Boden, indem das Holz gedeihlich fortwächst, allein sie wird grossen Theils von der Rüfe bedroht, die wirklich schon einen be- deutenden Terräin über legte, und hat grosse Beschwerden, denn darinn steht der Gemeinde Eschen, samt Nendeln, und Gamprin das Waid- recht zu, das dem Anfluge schädlich ist, und beiden Gemeinden muss aus denselben in 148 Folge einer kaiserlichen Comissionsentschlüssung das zur Bewuhrung des Rheines erforderliche Stammholz unentgeltlich erfolgt werden, was die lezten Jahre her, so viel als möglich vermindert worden, aber immer noch in jährlichen 15 bis 16 Stämmen besteht. Vorhin wurde mit diesem Wuhrholze gar nicht gewirtschaftet, oft jährlich mehr als 30 wohl gar 40 Stämme hergegeben; Nun wird aber immer früher, die Nothdurft erhoben, und die Erfolgung auf das mög- lichst geringste Quantum eingeschränkt. Aus diesem Walde wird ferners nebst einer der Gemeinde Mauern zuständigen Bruktanne, auch der zum herrschaftlichen Gebrauche be- nöthigende Klötzerbedarf, und das zur Ziegelhüthe erforderliche Brenn- 312
        

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