3. Das Hocheckenwäldchen ostsüdlich ob dem Triesnerberge ist unbe- deutend, denn es misst kaum 2 Joch, ist fast ganz überrüfnet, und das wenige vorräthige Holz noch sehr jung. 4. Im unbewohnten Alpenthale hinter den Gulmen gehört, — eine den Triesnerbergern gehörige Waldstrecke das Schindelholz genannt ausge- nommen, — alles Holz, was sowohl in Wäldern, als auch auf den Ge- zbach- meindalpen* wächst in so weit, — in wie weit es nicht zur Unterhal- Samina, tung der Alpgebäude, und der Feuerung während der Alpzeit ver- braucht wird, ganz allein der Herrschaft zu; Nur sie hat das Recht dort Holz zum Verkauf * Malbun, Valorsch, Hahnenspiel, Guschgfiel, Gampfal, Matlen, Guschgle, Lavena, Wangen, Platten, hintere Grad, Bargellen, Garsillen, Aelpele, Bergle, Gritsch, Guschg, Gafadura. 146 schlagen zu lassen, und übt dies Recht ungehindert. Es ist zwar im ganzen Alpenthale viel Holz, allein ausserordentlich zerstreut, und schwer wegzubringen, daher der Verkauf unbedeutend. Im Lande selbst kann es nicht benützt werden, weil die Heraus- schaffung über die Gebirge zu kostspielig wäre. Man hat zum Absätze keinen anderen Ausweg, als das Holz, auf dem das Alpenthal durchschneidenden Saminabach nach Frastanz im Vorarlbergischen heraus zu flössen, und entweder dort, oder nach Feld- kirch zu verkaufen. Weil aber der Holzmacherlohn hoch zu stehen kömmt, und das Holz selbst in Feldkirch, und der dortigen Gegend, wenigstens für itzt noch zureichend vorhanden ist, auch in keinem hohen Preise stehet, so wird die Stocklöse für die Klafter nicht hoch gebracht. Es wurden von Zeit zu Zeit mit den Frastanzer Holzschrötern Accorde abgeschlossen, die auf ihre eigenen Kosten das Holz schlugen, nach Frastanz unter amt- licher Kontrole flössten, und von jedem Klafter, die sie dort aufstellten 40 höchstens 42xr ins Renntamt zahl-311
        

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