Stadt zu Stadt fort. Über Bruck an der Mur, wo fünf Bogen ausgegraben werden mussten, und Leoben, wo drei Tore zu niedrig waren, kam man über Knittelfeld nach Judenburg. Hier war es aussichtslos, die Wagen durch den Ort zu führen, und man musste um das Städtchen herum einen Weg bauen, um die Ortschaft umfahren zu können. Weiter ging die Fahrt über Friesach, Klagenfurt nach Villach, woselbst fünf Tore bis zu einem Meter vertieft wurden. Nun ging es das Drautal aufwärts, in Spittal musste wieder der Ort umfahren werden, eine Brücke wurde gebaut und ein Umfahrungsweg. Rund zwei Wochen nach dem Auf- bruch in Wien kam man am 22. Juni in Sachsenburg an. Achtzehn Männer und drei Zimmerleute arbeiteten dort, um die Durchfahrt zu ermöglichen. Eine Anzahl von Hausdächern musste abgerissen wer- den, weil sie zu weit in die Strasse vorragten. Gleichzeitig arbeiteten in Oberdrauburg bereits 35 Mann und drei Zimmerleute an der Durch- fahrt. Inzwischen hatte man eine Kalesche nach Klausen vorausge- schickt, um die enge Strasse zu verbreitern. In Neustift bei Brixen musste sogar ein Hauserker abgebrochen werden; vier Stadttore wur- den ausgegraben. In Bozen legte man einen Rasttag ein, da die Brücke verbreitert werden musste. Hier wurden auch die Wagen repariert. Reiseweg des Fürsten Josef Wenzel nach Parma und zurück XLIV
        

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