106 II ter Abschnitt Beschreibung der herrschaft- lichen Güter samt Bemerkungen. lte Abtheilung A. Wiesen, Felder, und Alpen in der oberen Landschaft. 1. Das grösste aneinanderhängende Landgut, das die Herrschaft in dem Territorio dieses Fürstenthumes besitzt, ist der Triesner Schwefelhof. Er liegt zwischen Vaduz und Triesen, auf halbem Wege östlich ob der Landstrasse am Fusse der Bergkette, auf einer Anhöhe, in owaler süd- lich immer breiter werdenden Figur. In der Mitte der östlichen Gränzlinie stehet das in mitteren Bau- stande erhaltene Mayerhofsgebäude, dessen nördlicher Theil das Wohn- gebäude, der südliche aber die Stallun- 107 gen, Schöpfen, und die Futterbehälter sind. Zwischen beiden ist das Mistlager, und Hofraum, der westlich mit einer beide Gebäude ver- bindenden Mauer, und einem Einfahrtthor, östlich aber mit einem durch eine Mauer eingefassten kleinen Mayerhofsgarten begränzt wird. Der Flächeninhalt des Hofes ist in dem Urbario auf hundert Manns- maadwiesen angenommen, macht aber nach der lezten geometrischen Messung beiläufige 58280 • Kl zu sechs Schuh, oder a 533 Kl gerechnet 109188/533 tl Metzen. Der Boden ist durchaus mit Rüfematerie ver- mischt, mehr trocken, als nass, liebt also nasse Jahre, kann aber nach vielen Richtungen, mittelst des beim Mayerhofsgebäude heruntergehen- den Gebirgswassers bewassert werden, und liefert da, wo er gedüngt. 283
        

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