versehen, die alle in den Eschbach, als den Hauptableitungsgraben zu- sammenfliessen, und mittelst desselben dem Rheine zugeleitet werden. Indessen wird der Ausfluss dieses Hauptgrabens von dem sehr hoch liegenden Rheine gedämmet, und so muss sich das Wasser in die Erde versenken. Dieser Eschgraben beginnt schon im Vor- 27 arlbergischen in der Gemeinde Tisis in dem dortigen sumpfichten Ried unter der Kirche, lauft in der Mitte des Rieds, ost, und südlich um den Eschnerberg herum, und geht ob Bendern in den Rhein. Sein Wasser ist matt, doch halten sich darinn mehrere Gattungen von Fischen auf. D Klima Die Witterung ist im ganzen mehr warm und nass, und wäre sehr fruchtbar, wenn nicht ihr Wechsel oft allen Gattungen von Früchten verderblich würde. Dieser Wechsel hat in den einander entgegenwirkenden Winden, in den Gebirgen selbst, und in den aus den Gebirgen, den Sümpfen, und dem Rheine aufsteigenden sich in Wolken verwandelnden Dün- sten, und Nebeln seinen Grund. Der Südwind /: nach der Landessprache Pfän :/ geht hier schwülig, und unglaublich stark, befördert sonderlich im Frühjahre den Keim aller Fruchtarten, und entwickelt durch seine um sich verbreitende /: einem ungewohnten Kopfweh, Engbrüstigkeit, und Schauer verursa- chende :/ Schwüle, aus Bergen, Sümpfen, und dem Rheine stinkende Nebeln, sie steigen auf, verwandeln sich in Wolken, und fallen dann bei nachlassendem Süd, und eintrettenden 28 nasskalten West, oder frostigem Nordwinde in höheren Gebirgsregio- nen als Schnee, und in der Fläche als Regen herunter. 233
        

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