des Rheines mitten nach der Länge in schlangenförmiger Richtung durchschnittenen Thaies. Diese Hälfte ist von Norden her, an der Vorarlberger Gränze am breitesten, und beträgt in der Ausdehnung der Breite beinahe andert- halb Stunden; wird zwar, weil der Rhein in der Mitte mehr an dieser Seite fliesst, bedeutend schmäler, denn sie ist an manchen Orten kaum eine halbe Stunde breit, erweitert sich aber gegen Süden wieder, doch nicht mehr so bedeutend, den hier ist die Distanz von dem Fusse der hohen östlichen Bergkette bis zum Rheinufer eine Stunde. Unten von Norden nach Süden /: man nennt diese Himmelsgegend die untere, weil sie tiefer liegt, und der Rhein von Süden, nach Norden fliesst:/ erhebt sich aus der Fläche mehr gegen Westen ein Mittelge- birge, das schon 9 im Vorarlbergischen entsteht, durch den beiläufigen fünften Theil der Landeslänge fortlauft, und südwestlich nicht weit von den Ufern des Rheines aufhört; sohin die Fläche der unteren Landschaft Schellenberg in zwei ungleiche Thäler durchschneidet. Es heisst der Eschnerberg, von der Gemeinde Eschen, die an ihm die Hauptgemeinde ist, und auf seiner Höhe Gemeindswälder besitzt. Auf und um ihn liegen alle Gemeinden der unteren Landschaft /; denn so wird dermahl die gewesene Grafschaft Schellenberg genannt:/ bis auf wenige Häuser von Mauern, die über das Ried herüber, mithin östlich ob der Landstrasse am Schaanwald stehen, und eine kleine zur Gemeinde Eschen gehörige, auch an der Landstrasse situirte Häuserzahl, die wenn sie gleich ein Appertinens jener Gemeinde ist, doch den be- sonderen Ortsnamen Nendeln führt. Auf der Höhe des genannten Berges steht in zerstreuten Abtheilun- gen das Dörfchen Schellenberg, neben demselben westlich unten im Thale die Gemeinde Ruggell, von ihr südlich am Bergfusse in zerstreu- ten Häusern die Gemeinde Gamprin, und auf der südwestlichen Spitze eine zu dieser Gemeinde gehörige Abtheilung Bendern genannt. Nicht weit von da, doch mehr in einer südöstlichen Richtung, liegi die Gemeinde Eschen, 222
        

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