e) S. D. der Fürst schenkt dem Verein zwei Burgruinen Mit Schenkungsurkunde vom 9. 8. 1956 hat S. D. der Landesfürst dem Hist. Verein die beiden Burgruinen Alt- und Neuschellenberg mit dem dazugehörigen Grund ins grundbücherliche Eigentum übertragen. Bald darauf begann der Verein auf Neuschellenberg eine lange Gra- bungs- und Konservierungskampagne. Heute ist die Burgruine Neu- schellenberg wohl die am meisten besuchte historische Stätte des Unter- landes. Die grossen Grabungs- und Konservierungskosten trug das Land. f) Die Spatenforschung wurde fortgesetzt Grosse Grabungen kamen im vergangenen Vierteljahrhundert zur Ausführung. Das Römerkastell in Schaan wurde noch unter unserem grossen Ausgräber David Beck freigelegt; ebenfalls wurde die innerhalb des Kastells gelegene St. Peters-Kirche genau durchforscht. Hier stiess man auf die Anfänge des Christentums in unserem Lande. Leider ist die vorgesehene wissenschaftliche Auswertung der sehr beachtlichen Grabungsergebnisse von St. Peter immer noch ausständig. Auch die Grabungen auf Krüppel waren sehr umfangreich und brachten weitgehend Licht in die Vergangenheit dieser schon früh bewohnten und befestigten Bergkuppe. St, Peter in Mäls und St. Mamerten in Triesen wurden durch Manfred Wanger gründlich und systematisch untersucht. Die Renovation der Benderer Pfarrkirche gab die willkommene Gelegenheit das Schiff dieses alten Gotteshauses freizulegen. Hier stiess man auf ein wahres Troja. Der Benderer Kirchhügel entpuppte sich als ein schon im Altertum sehr bedeutender Platz. Dr. Georg Malin, der Ausgräber, hat hier eine Meisterarbeit geleistet. Auf die Endpublikation darf man gespannt sein. In Nendeln stiess man beim Bau des neuen Schulhauses auf Funda- mente von Römerbauten, was zu einer grossangelegten Grabung führte. Die Römervilla in Nendeln war schon längst bekannt. Unsere neueste Grabung deckte viele Zusammenhänge auf. Oberhalb Nendeln beim Sägaweiher wurde durch Manfred Wanger in drei Kampagnen eine fr.ühbronzezeitliche Siedlung freigelegt. XXXIII
        

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