wichtigeren Urkunden von den ältesten Zeiten an»' veröffentlicht wer- den sollte. Mit der systematischen Aufarbeitung und Publikation der Urkunden wurde im Jahre 1948 begonnen; sie wurden in den vergangenen 25 Jahren beharrlich fortgesetzt. Jedes Jahr wird dem Jahrbuch ein starker Anhang, betitelt mit «Liechtensteinisches Urkundenbuch» beigeheftet. Dieses Urkundenbuch wird — einmal abgeschlossen— die Grundlage für eine sorgfältige, künftige Geschichtsschreibung sein. Bis heute sind die Urkunden von den Anfängen bis 1416, das ist bis zum Tode des Bischofs Hartmann von Werdenberg-Vaduz veröffentlicht; es sind dies schon vier, stattliche Bände. Der Historische Verein hatte das Glück für die Bearbeitung drei ausgewiesene Fachleute zu finden, es sind das Lic. iur. Franz Perret, Dr. Benedikt Bilgeri und Dr. Georg Malin. Die Kosten der Aufarbeitung und besonders der Drucklegung der Urkunden hat von allem Anfang an der Staat übernommen. c) Nachdruck der Jahrbücher Die Auflagen der Jahrbücher waren vor allem in den ersten Jahren recht niedrig. Nachdem aber das historische Jahrbuch inzwischen ein Begriff geworden ist, sind viele frühe Jahrgänge geradezu zu einer best- bezahlten Rarität geworden. Um vor allem den neueintretenden Ver- einsmitgliedern die ganze Reihe der Jahrbücher vermitteln zu können, hat sich der Vorstand entschlossen, auf ein Angebot einer liechten- steinischen Reprintfirma einzutreten und einem Nachdruck zu ver- nünftigen Bedingungen zuzustimmen. Diese Nachdrucke sind aus- drücklich als «Reprint» bezeichnet. Auch hier kam das Land mit einem zweckgebundenen Darlehen in verdankenswerter Weise entgegen. d) Der Tauschverkehr wurde stark ausgebaut Der schon von allem Anfange an geübte Austausch der Publikationen mit anderen Vereinen und wissenschaftlichen Institutionen wurde stark vermehrt. Im Jahre 1910 wurde der Tauschverkehr mit 44 Vereinen und Institutionen gepflegt; im Jahre 1950 war diese Zahl aüf 52 gestiegen und ist im Jahre 1975 auf 123 angewachsen. Unser Verein tauscht damit nicht nur wertvolle Fachliteratur ein, sondern unser Jahrbuch geht als gute Visitenkarte vermehrt in alle Welt hinaus und steht in weltbekannten Bibliotheken. XXXII
        

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