(Eichenstämme) und den Pressbetten, aber auch die im Weinbau verwendeten Begriffe gingen verloren. So- weit ich mich erinnern kann, wurden auch in Mauren bei der Weinbergarbeit dieselben Begriffe verwendet wie z. B. in Vaduz. Räba schnida, uf- binda, vergruaba, verbreha, wimmla. Bis zum Ersten Weltkrieg wurden auch Süd- tiroler Trauben importiert und zu Wein für den Haus- gebrauch abgepresst oder zur Verbesserung der eigenen Ernte — der Wein aus den Weinbergen im Unterland war ziemlich sauer — ver- wendet. Kräza, Rückentragkorb für Mist und Erde im Weinberg. BÄUERLICHE GRUSSFORMEN BEI DER FELDARBEIT Die sich begegnenden mit Feldarbeit beschäftigten Personen be- grüssten sich stets mit einem arbeitsbezogenen Gruss, z. B. «Hautses ?» (beim Mähen), «Gits wohl us ?» (Ernte), «lsches bal tüar?» (ist das Heu bald dürr?), «Machn bal Mettag.' (Firoba!)» Macht bald Mittag! (Feierabend !), «Gönner ge heua, ge mäja, ge ito ?» etc. (Geht ihr heuen, mähen, Heu heimführen? etc.), «Lonnigis schmecka !>< (Lasst es euch schmecken, z. B. beim Znüni (Zwischenmahlzeit am Vormittag) oder z'Brend (Zwischenmahlzeit am Nachmittag), «Sinner o scho ufP» 79
        

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