das mit dem Schlüssel ange- zogen, Segass und Warb fest verband. Vor dem Festzie- hen wurde die Ausladung der Segass gerichtet, indem der Segasspetz vom Schienbein des Mäjers als Drehpunkt mit dem Kreis des Endes der Schnittfläche verglichen wur- de. Normalerweise wurde die Segass etwa 5 bis 8 cm igschtellt, d. h. der Kreis des Segasspetz war kleiner als der des Segassblattendes. Zur Vorbereitung gehörte auch der Wetzsto (= Wetzstein), der seinen Platz im Futter- fass hatte, das man an einem Riemen um die Körpermitte trug. Das Futterfass wurde mit Wasser gefüllt, dem man bei föhnigem oder tauarmen Wetter Salz, Most oder Essig beimischte, damit es besser zücht. Mit dem Wetzsto wurde die Schneide nachge- schärft. Nun ging's auf zur Heuarbeit, für die Bauern die arbeitsreichste Zeit der längsten und vom Wetter so sehr beeinflussten Arbeitstage, — die im Folgenden auf die Arbeit zweier Tage zusammengezogen ist. 
Futterfässer aus Holz, Blech und Plastik l.Tag Früh am Morgen oder am Vorabend ging's auf die Wiese zum Mäja (= mähen). Wenn die Nebengrundstücke ebenfalls Wiesen waren, mähte man die erste Mahda (Mahd) (auch Schwada) dem Nachbar- grundstück entlang und beim Zurückmähen entstand eine Doppel- mahd. Die folgenden Mahda wurden alle in der gleichen Richtung als einfache Mahda gmäit. Es kam auch vor, dass die Doppelmahda in der Grundstücksmitte gemäht wurde, so dass der Mäjer keinen leeren Weg machen musste. Noch vor Mittag, wenn die Taunässe verdunstet war, wurde gwarbat (wiederausbreiten des Grases auf der ganzen Wiesenfläche) und dann gohts hom zum z'Mettagässa, und 56
        

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