692 — 5 Zur rheinischen Nation gehörten die Rheinländer, Bayern, Schwaben, Elsässer, Franken, Hessen, aber auch die westlichen Nachbarländer dieser Stämme. 422. U15 — 1416 Der Abt von St. Blasien1 schreibt an einen Junker, «daz herr Cünr a d von schellenberg2 zu vns geschikt vnd gebetten hat Ime ze geben ainen kneht, genant der Lagger, alz üch villiht vnserer probst von vilingen3 wol geseit, vmb den selben kneht vnd sin müter vnd swester wir aber mit Ime ain wechssei getan haben», doch.sei lei- der nach dieser Abmachung ein Streit zwischen «vnserem herren vnd fürsten» (= Friedrich von Österreich)4 und dem von Schellenberg ausgebrochen; er fürchte, dass «etwaz vnlusts vnd grösser gebrest» zwischen ihnen entstehe. Das Angebot vom Wechsel abzustehen, lehne der von Schellenberg wohl ab, auch scheine es, dass er dem Propst zu Villingen deshalb mit Drohworten komme. Der Abt bittet den Junker, sich zu dem von Schellenberg zu verfügen und von wegen des Klosters zu reden, dass er die Denkschrift, die er von St. Blasien erhal- ten, nicht übelnehme und den Propst unbehelligt lasse. Den Wechsel- vertrag wolle St. Blasien halten; beide Teile sollen ihn besiegeln und gegenseitig übersenden. Schliesslich soll an die frühere Freundschaft erinnert werden. Konzept, im Stiftsarchiv St. Paul in Kärnten, im «Actenbuch» des Klosters St. Blasien 10612 fol. 42 a-6. — Papierblatt 29 cm lang X 21,6, linker Rand 1,5, rechter Rand 1,0 cm frei. — Die Handschrift in lederüberzogenem Holzdeckel mit zwei Messingschliessen und auf der Vorderseite aufgepresstem. Wappen des Abtes von St. Blasien in 'ovalem Schriftband: FRANCISCVS. ABBAS . DIVI. BLASII 
-. Aufgeklebter Zettel, ausser mit «386», «388», «8V2» als «Acten Buch in welchem Zerschiedene Sachen und Handlungen begriffen Ab Anno '1411 Bis 
1469» (18. Jahrh.) bezeichnet, auf der Schmalseite «Con-
        

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