— 690 — 420. Glums,1 1414 März 12. Vor Berit vom Turn von Mals,2 Richter zu Glums und vor den Zeugen Erasmus und Ruprecht von Lichtenberg ,;i Hans und Felix den Ratgeben von Latsch} Balthasar S c h e g g von G o l Ir an ,5 B r itzi de S w ann , Franzischg Matila, P alt in de Plänkln von W urmb s ,6 Jacob N o - der von Zern etz bezeugen auf Grund einer Weisung des Haupt- mannes an der Et s ch und im Bistum T r i e nt, Peter von S p aur und auf Begehren des Vogtes Ulrich von Mätsch des Älteren,8 die von diesem vorgeführten Michel von Schleis,9 Hans P fi ff er von Mals, Hans Zimb er man und Jakob Rü g e l von Schleis, dass der Zehent von Schleis halb dem Vogt Ulrich selig gehört habe, dass er aber diesem «von dem Bischof Hartman10 zu Chur vor Zeiten mit gewalt an recht wer entwert (= weggenommen) worden». Michel, den die andern bestätigen, sagt aus, er habe den stets mätschischen Zehent um einen Zins empfan- gen, bis Vogt Ulrich der Alte diesen Zins einer seiner Jungfrauen, genannt von Dankertsweil11 auf Lebzeiten abtrat. Als «der selb Byschof hartman10 von Chur vnd sein gotzhaws mit dem selben herrn von Metsch In offem krieg was», kam der Rober, der Ehe- mann der verstorbenen von D a n k e r t sw e i l, ein Diener des von Mätsch und wollte den Zehent an sich ziehen, doch «also vnderwand sich der bischof des zehends von des Räbers wegen mit gewalt an recht.» Original im Schlossarchiv Churburg n. M 180. — Pergament 22,8 cm lang X 36, Plica 2,3 cm. — Siegel fehlt,.Pergamentstreifen hängt. — Rückseite: «Edicita Jura circa dimidiam decimae in Schluderns de qua bis agebatur inter Dominos de M. et Episcopum 
Curiensem» (17. Jahrh.); «No. 
6349» (18. Jahrh.); «No. 
1071» (19. Jahrh.); «367» (Bleistift 19. Jahrh.).
        

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