— 657 '•'S Sargans auf der Burg, 1322 März 21. Graf Rudolf von Werdenberg von Sarg ans ver- pfändet dem Vogt Ulrich von Mätsch seine Leute zu B alz er s und zu M äl s sowie die Leute zu E s c h e n , dazu zehn Saum Weins jähr- lich aus dem grossen Weingarten zu Vaduz, dem «Boke» für die dreihundert Mark Silbers, die er als Heiratsgut der Adelheid, seines Sohnes Tochter dem von Mätsch gegeben hat. Diese Einkünfte sind ihm für dreissig Mark versetzt. Er soll auch die vor Gericht an- fallenden Strafgelder der genannten Leute zur Gänze erhalten. Wir Graff Ruedolff von Werndenberg von San- gans1 künden vnd veriehen offenlich an disem brieff allen den die In/ansehent lesent oder horent lesen das wir gesetzet haben dem Edeln herrn vogt vlrich von Metsche2 vnser lewt ze B a 11 e r s 
3a vnd ze M a 1 i s 
4b Vnd die lewt ze / E s c h o n 
5c vnd zehen Söme6 weins aus dem grossen Weingarten ze vadutz7 dem Boke.8 alle Jar, Vmb, drewhündert marck Silbers Costenczer geweges die wir / Im gegeben haben ze vnsers Sons Tochter fräwen A i 1 h a i t e n ,9 dicz vorgenant gut vnd leut sind Imd geseczet furdreyssig marck gelts, Das han wir Im / geseczet zu einem rechten pfände, Vnd sullen des Ir gewer sein, wo sy sein bedürffen, Wir veriehen auch was die vorgenanten lewt vor gericht schuldig / werdent,10 die schuld alle schol nemen der vorgenant vagt vlrich, wir haben auch gedinget Wenn wir des vorgenanten gutes einen drittail gegeben, so sol vns / des güts Vnd der lewt ein drittail ledig sein, So wir zwei tail geben so sullen Vns zwene tayl ledig sein Sowir In ! gar'gewern, so sol vns das gut alles ledig sein, / dyser brieff ward gegeben ze Sangans auf der Bürck11 an dem nächsten Swnnentag vor vnser frawen tag der da haisset das Acrnde12 In dem Jar da man zalt von / Cristus gepürt drewczehen hündert Jar vnd zway Vnd czwainczig Jar, Vnd das dicz alles war Vnd stät beleih das hie vor geschriben stat, So hencken wir vnser / In Sigl an disen brieff zu einem warem vrchünd aller der vorgeschriben dinge Vnd gedinge , ,
        

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