— 654 — 395. Im Lager vor Bensheim,1 1301 Juli 12. Auf Bitten des Bischofs Ulrich von Seckau2 bestätigt König Alb - recht3 eine Schutzurkunde Herzog Friedrichs von Österreich* vom 29. Dezember 1239 für die bischöfliche Kirche Seckau. Unter den Zeugen folgen nach den Bischöfen und Äbten sowie nach den «Spectabi- les 
viri» (= «Hochansehnlichen») die «Strenui 
viri» (= «Wackeren») Eberhard, Ulrich und Friedrich, Gebrüder von Waise,5 «M arquar- dus / de 
Schellemberch.»e, Ulrich, genannt Brüschinch, Theo- derich von Pilichdorf und viele andere Ungenannte. Original im Seckauer Ordinariatsarchiv Graz. n. 15. — Pergament 33,3 cm lang X 39, Plica 4,7 cm. Wasser]leckig. — Siegel und Pergamentstreifen fehlen (Loch in der Plica). — Rückseite: «Confirmacio Regis Alberti Super priuilegium Regis Friderici de recipiendis publicis 
funcionibus» (15. Jahrh.); «Priuilegium Quo Albertus Romanorum Rex de dato In castris ante Benschhaimb 4 Idus Julii ao 1301 ad instantiam Vlrici Episcopi Seccouiensis confirmat Friderici Ducis Austriae priuilegium concessum Henrico Episcopo ut omnes possessiones per contractum aut alium titulum Ecclesiae Seccouiensi conferendas licite recipere et retinere ualent. Sub dato Viena 4. Kalendas Januari 
1339 (verbessert aus 1139) — No 11: Cist. Z. 
1» (17. Jahrh.); «10» (gestrichen), «N 
61» (gestrichen, modern). Abschrift (modern) auf Papier im Steiermärkischen Landesarchiv Graz n. 1625. 1 Bensheim, Hessen. 2 Ulrich II. Bischof von Seckau (Steiermark) 1297 — 1308. • 3 König Albrecht 1. (von Österreich) 1298 -1308. 4 Friedrich der Streitbare von Babenberg f 1246. 5 Waise, österreichischer Adel, von Waldsee (B.-Württemberg) einge- wandert. 6 Marquard von Schellenberg, der königliche Landvogt und Statthalter in Oberschwaben. Über ihn Büchel, Geschichte der Herren von Schel- lenberg, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1907, S. 32 ff. (ohne Nennung dieser Urkunde).
        

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