gebundenen Händen, begleitet von zwei Soldaten. Es ist ein Schacher, der ebenfalls zur Kreuzigung geführt wird. Von links kommend reiten zwei Vertreter der Priesterschaft gegen eine Gruppe von Sol- daten. Der ikonographische Schwerpunkt der stark bewegten Kom- position ist die Begegnung Christi mit Veronika. 4. Reihe 4a Kreuzigung Unter düsterem Himmel steht das Kreuz, an dessen Fuss Schädel und Knochen liegen. Das Haupt Christi ist nach Art der gotischen Darstellungen nach rechts gewendet. Der linke Schenkel ist über den rechten gelegt, die Knie und der linke Arm sind etwas eingewinkelt. Beide Füsse sind mit nur einem Nagel durchbohrt. Auf die Durch- bildung der Körperformen wurde kein besonderes Gewicht gelegt. Das Ende des Lendentuches ragt unnatürlich gebauscht in den Raum. Maria und Johannes stehen mit gefalteten Händen in reich drapierten Gewändern unter dem Kreuz. Alle Köpfe tragen grosse weisse Aureolen. 4b Grablegung Der Leichnam Christi wird auf der Grabkufe von Josef von Ari- mathia und Nikodemus mit Tüchern umwickelt. Hauptthema des Bildes ist die Begegnung Marias mit ihrem toten Sohn. Von Johan- nes gestützt neigt sie sich in Trauer zu Jesus. Im Hintergrund, von rechts kommend, schaut eine Gruppe von drei Begleitpersonen dem Geschehen zu. Sie geben ihre Ergriffenheit durch Verschränken der Arme und Neigen des Hauptes Ausdruck. Der Hintergrund ist eine in düsterem Braunschwarz gehaltene Felswand, die nur links oben einen Durchblick gestattet. Vor der Grabkufe liegen drei Nägel, die Dornenkrone und eine Schale für die Spezereien. 4c Auferstehung Christus als Triumphierender steht auf der Grabkufe, ums Haupt die Aureole, umgetan mit einem flatternden roten Mantel, in der linken Hand die Fahne mit dem Kreuzeszeichen, die rechte erhoben und die Nagelwunde zeigen. Vier Wächter umlagern das Grab, zwei 140
        

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