— 650 — Heinrich Tolpaira von T a r a s p 
4 bestätigt diese Aus- sagen; er habe das von einem namens M o r e t z i gehört, der damals Knecht in der Burg war und hinaus musste. Original im Haus-, Hof- u. Staatsarchiv Wien in den Schweizer Akten 1,84 von 1446, «den nechsten Mittwoch nach St. Niclastag» (7. Dezember). — Papier 41 cm lang X 21,5. Grünes Siegel auf Rückseite abgefallen. 1 Schuls, Kr. Untertasna, Graubünden. 2 Erzherzog Sigmund v. Österreich f 1496. 3 • Sins = Sent, Kr. Untertasna, Graubünden. 4 Tarasp, Kreis Untertasna, Graubünden. 5 Remüs, Unterengadin, Graubünden. 6 Hartmann v. Werdenberg v. Sargans zu Vaduz f 1416. 7 Matsch, Gerichtsbez. Glums, Obervintschgau. — Über die Vögte v. Mätsch, siehe Ladurner, Zeitschr. d. Ferdinandeums 3. Folge 17. Heft. 6. Vor Valentin von S e l s sagt Lutzy vom Röschen1, der ihm von Herzog Sigmunds2 Boten vorgestellt wird, unter Eid fol- gendes aus: er, «der gedaucht güter gedächtnuss sechszig», habe gehört, dass auf Remüs3 zwei Brüder hausten, von denen der eine den an- deren ermordete und dann entfloh. Darauf besetzte Ulrich* von Mätsch, Hauptmann des Landes die Feste im Namen der Herrschaft von Tirol und übergab sie Mathis von W aal. Dann belagerten die Engadiner die Feste und es kam zu einer Abmachung mit dem Burghauptmann, dass sie «von meiner herschafft wegen dry Jn das hauss tauttend / vnd von des Bischofs5 wegen auch dry vnd die sechs die söltend / das hauss also Jnne haben biss auf die zitt_das ussfündig wurd / wem si das Jn antwürtten sölttend des sy auch also zü den selben zitten schwürend zü got vnd zü den haiigen Dar, nach / über
        

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