— 635 — Rand 3,8 .cm frei, Ränder liniert. Am Rand: «Nyderleg ze 
Chure» (gleichzeitig); «377» (moderne Stückbezeichnung, Bleistift). Am unteren Ende: «idem Nota- rius» (gemeint der vorhergenannte Michael de Priest). Druck: Thommen, Urkunden z. Schweizer Geschichte aus österr. Ar- chiven HI (1929) S. 30 n. 3811. Regest: Altmann, Regesta lmperii, Die Urkunden Kaiser Sigmunds S. 44 n. 750. 1 König Sigmund 1410 - 1437. 2 Hartmann v. Werdenberg v. Sargans zu Vaduz f 1416. 386. Cremona, 1414 Januar 15. König Sigmund1 erhebt den Eberhard- von Sax, dessen Urahn seine Hochfreiheit durch Heirat mit einer von Schellen- berg3 eingebüsst, in den Freiherrenstand. Wir Sigmund1 etc. Bekennen etc. Wann vns fürbracht ist, daz die Edelen von Sack2, von langer czyt her, als yemant / verdenken mag, vnser, vnd des heiligen Romischen Richs, getruen, vnd fry edl gewest, vnd noch sin, dann daz des / Edln Eberharts2 von Sack vr An, oder vordem einer, ein Edl weib von'S ch e 11 e nb e r g 
3 zu der ee genomen hab / dorumb sin Nachkömen zu fryen nicht geczelet sin. Wann aber nu der vorgenant Eberhart2, die Edl Eisbeten4, ein ge- / borne grefin von Santgans zu elicher gemahel, vnd mit der, die Edln, vlrichen, hansen, diepolten, Rudolf- fen, Ge-/rolten Albrechten, Elsen, Truten, Vrseln, Lysen, Adelheiten, vnd Annen geborri hat, vnd wann ouch alle von Sack/ vnd von Santgans, in des heiligen Romischen Richs, truen, vnd gehorsamiheiten ye weiten also vesticlich beliben, vnd / ouch also redlich (betrachtet gestr.) herkomen sind, daz si des billich geniessen. Dorumb angesehen, vnd gutlich betrachtet, solich / redlich, vnd ouch alter herkomen, vnd sunderlich Jr willige, vnd ge- treue dienste, die si vnsern vorfarn, Römischen keisern vnd / künigen, vnd dem heiligen Rieh, offt vnd dik, nüczlich vnd williclich getan haben, vnd vns vnd dem Rieh teglich tun vnd furbass tün sollen vnd mögen, in künfftigen cziten, haben wir mit rate vnser fursten,
        

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