344. Konstanz 1406 März 17. Graf Wilhelm1 von Montfort, Herr zu Bregenz schliesst ein Kriegsbündnis mit den Brüdern Herzog Leopold2 und Herzog Friedrich3 von Österreich gegen die «Appenczeller vnd Jr Vngehorsamen 
4, die sich wider ere vnd trew von Jn geworf- fen .. ». Dafür erhält er 2400 Gulden und den Hinterbregenzer- wald 
5 auf Lebenszeit, ausserdem das von ihm künftig eroberte, von Österreich abgefallene Land diesseits des Rh e in s ebenfalls auf Lebenszeit, ausgenommen das Gebiet des Grafen Alb r e cht6 von Bludenz. Sollte ihm der Sieg gelingen, dann soll die von den wieder Unterworfenen erhobene Vermögensabgabe zur einen Hälfte Wilhelm1 und Bischof Hartmann" seinem Freund, zur andern den Herzögen gehören (« .. War Vmb denn die selben vngehorsamen von den selben meinen herren gescheczet werden oder was Sy sust hab oder güter hetten damit Jch der selben meiner herrschaft gehorsam sein soll dieselbe hab alle sullen sy dem Erwirdigen meinem lieben herren Vnd freunde hern hartmann7 .Byschouen ze Chur vnd mir geleich halbe wideruaren lassen»). Dieses Bündnis soll nicht gegen den Römischen König Ruprecht, «den egenanten meinen lie- ben herren vnd freund hern hartmann»7 Bischof zu Chur, Graf Hein ri chs von Montfort-Tettnang und seine Söhne, Graf Hugo6 von Montfort-Bregenz, Graf Friedrich16 von Toggenburg, Graf Hugo11 und Graf Eberhard12 von Werdenberg, die Grafen von Sargans13 und alle Dienstleute Wilhelms1 gerichtet sein, ausser die Genannten bekriegten Östereich mutwillig. Auch nach dem Krieg soll Wilhelm1 nichts gegen Österreich unternehmen und mit den eroberten Ge- bieten dienstbar sein. Ein Separatfrieden der Herzöge mit den Ap -
        

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