— 565 — Heidelberg, am hl. Pfingstabend 1403, das Kloster Kempten2 in seinen Wildbännen nicht zu beirren, ungeachtet Hess, lautet der Spruch des Königs, dass Heinrich3 von Schellenberg bei der Ausübung der Jagd im Wildbann jedesmal straffällig sein soll. Gleichzeitige, nahezu vollständige Abschrift im Haus-, Hof- u. Staats- archiv Wien im Reichsregister Band C fol. 162 b —164 a (alt fol. 148 a). — Papier- blatt 39,5 cm lang X 29, linker freier Rand 6,5 cm, rechter 4 cm frei, Ränder vorliniert. Uberschrift: «Vssspruche zwischen dem Apt vnd Conuent des Clo- sters zu kempten vnd Heinrich von 
Schellenberg» (gleichzeitig). Rand: «Kernten contra 
Schellenberg» (18. Jahrh.). — Über die Handschrift siehe n. 326. 1 König Ruprecht 1400 -1410. 2 Kempten, Regbez. Schwaben, Bayern. 3 Heinrich v. Schellenberg siehe n. 327. 4 Pfalzgraf Ludwig f 1436, Sohn König Ruprechts. 329. Feldkirch, 1404 August 13. Herzog Friedrich1 von Österreich erklärt, dass Hein- rich Stock Ii2 von «dem Erwirdigen vnserm lieben freund hern h a r t m a n » 
3, Bischof zu Chur einen Geldschuldbrief innehat, der auf 1300 Pfund Haller lautet; er verspricht dem Bischof, diesen Brief bis zu kommender Weihnacht für ihn einzulösen. Gleichzeitige unvollständige Abschrift im Haus-, Hof- u. Staatsarchiv Wien im Codex R 56 = Böhm 409, fol. 6, n. 8. - Papierblatt 20,8 cm lang X 15, linker freier Rand 2,5 cm, Text in Schrift des 15. Jahrhunderts, durchgestrichen. — Händschrift in modernem Pappumschlag «Olim Tirol No. 
30» mit vorne ein- geklebtem Zettel «No 30 Registratur über die österreichischen Verschreibungen u. Lehen in der Schweiz und in Schwaben 1403 — Tyrol Loc. 
96» (19. Jahrh.); besteht aus drei zusammengebundenen Heften zu 14, 14 und 16 Blättern, je- weils in abgegriffenen und verschmutzten Umschlägen; jedes Heft hat anderes Papier und Wasserzeichen. Alle Hefte enthalten Urkundenabschriften Herzog Friedrichs 1403 -1404. Gleichzeitige unvollständige Abschrift im Landesregierungsarchiv Innsbruck im Liber fragmentorum l, fol. 261 a.
        

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