— 481 Wir L e u p o 111 von gots gnaden hertzog ze Osterrich ze Steyr ze Kernden vnd ze K r a i n Graf ze T y r o 1 etc. Bekennen vnd tun kunt offenlich / mit disem brief, allen den die in sehent lesent oder horent lesen. Als wir vberain komen sein mit dem edeln vnserm lieben öheim Graf Rudolfen2 / von Montfort herren ze Veit- k i 1 c h4, daz vns der in kaufs weise gegeben vnd gefügt hat, sein Grafschaft vnd sein herschaft ze Veltkilch4 vnd / anderswa, als die brief. verkündent die wir darumb haben, da ist beredt vnd in dem kauff nämlich bedinget von Graf hainrichs3 wegen / von Wer- demberg von Sangans, des vorgenanten Graf Rudolfs2 Swestersun, wenn das ist, daz dieselb herschaft an vns geuallet vnd in vnser gewalt- /sami kumpt, daz wir dann nicht gestatten sollen noch wellen, wir noch vnser Erben, daz man demselben Graf h a i n r i - c h e n3 von werdemberg von / Sangans noch seinen erben, dhain ir Leut, fürbazzer ze burger emphahen sol in der Stat ze velt- kilch4, es sien aigenlüt vogtleut, wib oder man / hing, oder alt, es beschech dann mit sinem, oder seiner erben gutem willen vnd gunst, des wir den egenanten Graf Hainrichen3 vnd sein erben vertröst / haben, vnd vertrösten mit vrkünd ditz briefs, für vns vnd für vnser er- ben mit güten trewri ane geuerd. Geben ze Schafhusen an sand Symons / vnd sand Judas tag der hailigen zwelfbotten, Nach kristi gepürt dreutzehenhundert jar, darnach in dem Acht vnd Sibentzigistem Jahr. Übersetzung Wir Leopold von Gottes Gnaden Herzog von Österreich, Steier, Kärnten und K r a i n , Graf von Tirol usw. erklären und tun öffentlich kund durch diese Urkunde, allen, die sie sehen, lesen oder hören lesen, dass wir mit dem edeln unserm lieben Oheim Graf Rudolf von Montfort, Herrn zu Feldkirch übereingekom- men sind, dass er uns seine Grafschaft und Herrschaft zu Feldkirch und anderswo kaufsweise gegeben und überlassen hat, wie die Urkun- den darüber lauten, die wir darüber besitzen; dabei ist abgeredet und im Kauf besonders ausbedungen worden wegen Graf Heinrich von Werden b. erg von S a r g a n s , des vorgenannten Graf Rudolfs Schwestersohn: falls dieselbe Herrschaft an uns übergeht und in unsere Gewalt kommt, dass wir nicht gestatten sollen noch wollen, weder wir
        

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