— 461 — Nahezu gleichzeitiges Regest im Landesregierungsarchiv Innsbruck im bis 1362 reichenden Register der «dienstbriefe so der Bischoff von prigzen. der herrschaft 
bestalte», Handschrift n. 485, fol. 3 b. Regest des 16. Jahrh. im Landesregierungsarchiv Innsbruck im Schatz- archivrepertorium Lib. 2, S. 813. Druck: Thommen, Urkunden z. Schweizer Geschichte aus österr. Ar- chiven 1 (1899) S. 317 n. 516. Regest: Vanotti, Grafen v. Montfort, S.-284; Lichnowsky, Geschichte d. Hauses Habsburg 3, n. 1709 (falsch Rüdiger statt Rudolf v. W.) Krüger, Grafen v. Werdenberg n. 349. Bedeutung: Diese erheblichen Zahlen von Söldnern hatten sowohl wirtschaftliche wie soziale Bedeutung für das ganze Herrschaftsgebiet, auch der Grafen von Vaduz. Für den Adel verzögerte der Solddienst den Abstieg. Da ein Söldner zu Fuss noch 1518 (siehe Bilgeri, Montfort 1966, Anmerk. 105) erst vier Gulden verdiente, muss angesichts der vorausgehenden Geldentwer- tung mit ziemlichem Gewinn der Grafen gerechnet werden. Sie waren als Söldnerführer Unternehmer. • i 1 Brugg im Aargau. 2 Rudolf TV. v. Werdenberg-Sargans, Vormund der Kinder seines Bru- ders Hartmann III. von Werdenberg-Sargans zu Vaduz seit etwa 1354, f 1361. 3 Herzog Albrecht v. Österreich f 1358. 274. München, 1355 Juni 27. Schuldschein des Herzogs Albrecht1 von Österreich für den Grafen Rudolf2 von Werdenberg für geleistete und noch zu leistende Kriegsdienste über 410 Gulden. Wir A 1 b r e c Ii t1 etc. Tuen chunt, daz wir vnserm lieben ohem. Graf Rudolf2 von sandgans / vnd seinen erben gelten sullen. cccc. vnd x. guldin, da geuallet in ccl. guldin vmb den dienst so er vns ge- tan hat, vnd die andern, c. vnd lx. guldin geuallent / in, vmb den dienst den er vns zway moneid tuen sol, mit .x. mannen mit heim, vnd / sullen sich dieselben zway moneid an heben an sand Margrethen tag der schirest chumt / mit vrchund ditz briefs. Datum M o n a t i sabbato post Johannis baptiste L quinto./
        

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