wird. Es ist Ihnen bekannt, dass das Fürstentum Liechtenstein bis vor wenigen Jahren zum kaiser- lich-österreichischen Zollgebiet gehört hat. Das ist heute nicht mehr möglich. Das Ländchen be- findet sich daher in zollpoliti- scher Hinsicht in einer besonders schwierigen Lage. Es ist ihm bei der Kleinheit seines Gebietes und seiner geringen Bevölkerungs- zahl nicht mehr möglich, eine ganze Zollverwaltung einzurich- ten. Es ist durch die Lage der Din- ge gezwungen, auf seine Nach- barn zu rechnen. Da der eine von diesen nicht in Betracht kommen kann, so ist es natür- lich, dass es sich an die Schweiz gewendet hat. Wenn Herr Gabathuler findet, dass der Vertrag den schweizerischen Interessen nicht entspricht, so wird es ihm freistehen, dessen Verwer- fung vorzuschlagen, und wenn die Kammer seine Ansicht teilen sollte, so wird ihr Genüge geschehen.» 
Dr. Giuseppe Motta, Bundesrat 1911 - 1940, Präsident der Völkerbundsversammlung 1924 Neue Störungsversuche Neue Eingabe der Buchser am 26. Oktober an den Bundesrat mit dem Vorschlag, nur ein Abkommen über den kleinen Grenzverkehr zu treffen. Zu teuer erscheint ihnen für die Schweiz «der Schritt ins Dunk- le, bei dem nur Eines gewiss ist: Eine jährliche Mehrbelastung unseres Budgets mit einem Betrage, der, lediglich als Preis für die moralische Genugtuung einer dem Nachbarn erwiesenen Gefälligkeit, in keinem Verhältnis zu unserer heutigen Finanzlage steht.» Neue Eingabe an Landammann und Regierungsrat des Kantons St. Gallen, welche an den Bundesrat schreiben, sie glaubten nach wie vor, «dass die geplante Zollunion unter dem früher namhaft gemachten 37
        

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