— 438 — der Handschrift unter dem Titel «Darumb ist der haubtbrief 
vorhanden» (17. Jahrh.). — Die Handschrift geheftet in Pappe, «12/96» bezeichnet, eingeklebter Zettel mit der Aufschrift: «Tyrol No. 12 Loc. 96 Diplomatar. verschiedener Urkunden Feldkirch, Neuburg im Rheintal, Bregenz, Bludenz, Jagdberg, Ram- schwag, Schellenberg und Pürs bet. 1316 — 
1394», von Böhm «Vorderösterrei- chisches Chartular des XV. 
Jh.» bezeichnet, hat 37 Blätter aus mehreren Teilen zusammengeheftet, nach der Schrift vom Ende des 15. Jahrh. Regest im Landesregierungsarchiv Innsbruck im Schatzarchivreperto- rium Lib. 4, S. 562. Erwähnt: Büchel, Geschichte d. Herren v. Schellenberg, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1908, S. 9. 1 Ems = Hohenems, Vorarlberg. 2 Birboum, heute als Siedlung abgegangen: nach den vorkommenden Familiennamen und der Urkunde bei W'artmann, Urkundenbuch d. Abtei St. Gallen IV, S. 362 n. 1957 von 1388 März 20 auf dem Boden von Höchst, Vorarlberg. (Flur Birnbaum am Unteren Lochsee). 3 Marquard v. Schellenberg zu Kisslegg, siehe Büchel, Geschichte d. Herren v. Schellenberg, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d, F. Liechtenstein 1908, S. 5 ff. 259. Chur, 1337 August 15. Graf Albrecht1 von Werdenberg, «Hartman2 Vnd .Rudolf3 gebrüder Grauen, von Werdenberch Her- ren ze Sanegänz» versprechen der Gräfin Ursula* von Vatz, der Gemahlin des Grafen Rudolf3 («Vrsellen vnser EElicher Husvrowen») Sicherheit für die von Rudolf3 auf Burg und Stadt S a r g a n s angewiesene Morgengabe. Original im Haus-, Hof- u. Staatsarchiv Wien. — Pergament 9,5 cm — 10 cm lang X 29, ohne Plica. — 3 Siegel: 1. (Albrecht v. Werdenberg) hängt an Pergamentstreijen, rund, 2,2 cm, dunkelgrau, Rand teilweise abgebrochen, Spitzovalschild mit Heiligenberger Stiege. Umschrift: ALB. COITIS. DE . . .— 2. (Hartmann v. Werdenberg) hängt an Pergamentstreifen, grossteils abgebro- chen, rund, ca. 4 cm, dunkelgrau, Spitzovalschild mit Montforterfahne. Um- schrift: M. TIS. DE. WDE. 
— 3. (Rudolf v. Werdenberg) fehlt, Pergament streifen vorhanden. Rückseite: «littera super sponsalia Rüdolphi Comitis de werdemberg et vrsule sue 
uxoris» (15. Jahrh.); «fatz Widern 
1337» (16. Jahrh.); «Werden- berg» (17. Jahrh.).
        

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