Villa nur ungenaue Angaben. Beim Aushub zum Schulhausneubau in Nendeln stiess der Trax auf römisches Mauerwerk. Der Historische Verein wurde am 19. Oktober von Vorsteher Egon Marxer benachrich- tigt. Der Verein veranlasste eine Notgrabung, die am 22. Oktober mit einer Arbeitsgruppe des Fürstlichen Bauamtes begann. Bis jetzt scheint festzustehen, dass' es sich um römische Gebäude zweier Bauperioden handelt. Die Grabung wird im nächsten Jahre fortgesetzt. ÜBRIGE UNTERNEHMUNGEN Schon jahrelang war mehr als die Hälfte der Jahrbücher unseres Vereins vergriffen. Am 21. Mai 1973 schloss der Historische Verein mit der Firma Kraus Reprint in Nendeln einen Vertrag über den Neudruck von vergriffenen Jahrbüchern, nachdem die Fürstliche Regierung einen entsprechenden Kredit als langfristige Darlehen zugesichert hatte. Die Nachdrucke sind im vergangenen November abgeliefert worden, so dass alle Bände des Jahrbuches nun wieder erhältlich sind. Auch die bis jetzt erschienenen Bände des Liechtensteinischen Urkundenbuches, die zum Teil bereits vergriffen waren, wurden nachgedruckt. Die Firma Kraus Reprint hat die Neudrucke in verdankenswerterweise zum Selbst- kostenpreis geliefert. Die gleiche Firma hat ausserdem, unabhängig vom Historischen Verein, Peter Kaisers Geschichte des Fürstentums Liechtenstein neu herausgegeben. Der erste Teil des Liechtensteinischen Urkundenbuches beinhaltet Urkunden «Von den Anfängen bis zum Tod Bischof Hartmanns von Werdenberg-Sargans-Vaduz 1416». Im Frühjahr 1973 ist der vierte Band des ersten Teiles erschienen. Er enthält, bearbeitet von Dr. Georg Malin, Urkunden aus den Archiven des Fürstentums Liechtenstein. Der noch ausstehende dritte Band mit Urkunden aus österreichischen und süddeutschen Archiven, der von Dr. Benedikt Bilgeri, Bregenz, bearbeitet wird, liegt zum grossen Teil im Manuskript vor, so dass in absehbarer Zeit der erste Teil des Liechtensteinischen Urkundenbuches abgeschlossen werden kann. Die Arbeiten zur Erstellung des Höhenweges Eschnerberg, deren Koordination der Historische Verein übernommen hat, sind weiter vorangeschritten. Bis auf wenige Strecken, bei denen noch mit den Bodenbesitzern über die Wegführung verhandelt werden muss, ist der 286
        

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