liehen Gericht eine Appellation beurkunden. Am 26. Mai 1451 nimmt Vaistli zu Protokoll, dass der Anwalt der Stadt Rottweil gegen ein Urteil Herzogs Friedrich von Österreich an den König appelliert.52 Insgesamt wird man feststellen müssen, dass aus der nahezu 50jäh- rigen Praxis des Notars, selbst wenn noch die eine oder andere Urkunde gefunden würde, nur ein verschwindend kleiner Rest erhalten geblieben ist. Dennoch zeigt uns dieser Rest die Vielfältigkeit der zeitgenössischen Notarsgeschäfte an und lässt uns Georg Vaistli als einen vielbeschäftig- ten Mann erkennen, für den das Notariat keineswegs nur — wie es bis dahin häufig der Fall sein mochte — eine Nebenbeschäftigung gewesen ist, sondern ein echter Lebensinhalt und wirklicher Beruf. Für die Überlassung wertvoller Hinweise auf Georg Vaistli habe ich Herrn Prof. Dr. Karl S. Bader in Zürich zu danken. Weiters gilt mein Dank Stadtarchivar Dr. Kurt Diemer in Biberach/Riss, der mir die Aufnahmen der Urkunde vom 18. September 1482 und des Notariats- zeichens von Georg Vaistli zur Verfügung gestellt hat. 52 Urkunde vom 26. Mai 1451 (vgl. Anhang Nr. 3). 228
        

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