starken Heraklithplatten ausgeführt. Unter dem Verputz der Wände des Sender- wie KontrolLraumes liegt ein geerdetes Drahtgitter. Der Fuss- boden besteht aus einer Eisenbetondecke mit Isolierung gegen auf- steigende Feuchtigkeit. Er ist im Senderaum und Büro mit Stoff bezo- gen, sonst mit Linoleum. Die Fenster sind in Doppelverglasung ebenso die Türen in Doppel in Studio, Sender- und Kontrollraum. Im Keller befindet sich der Heizraum für die Zentralheizung. Die Antenne, deren Masten und Verankerungen befinden sich nord- westlich des Senderhauses. Die Fundamente der Stahlrohrmaste sind aus Beton, welcher bis auf den Kiesgrund reicht. Das gilt auch für die Verankerungen mit Stahlseilen. Das ganze ist mit einem 2 m hohen Drahtzaun umgeben.»154 b) Der Sender wird installiert Am 22. Juni 1938 stellte Dr. Marxer an die Regierung ein Gesuch zur Einfuhr der Sendeanlagen,155 die inzwischen in Schaan15" einge- troffen waren. Die Regierung leitete das Gesuch an das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement weiter.157 Die Bewilligung verzögerte sich aber wegen einigen Unklarheiten hinsichtlich des Zolltarifs und der Bezahlung der Sendeanlage über die deutsch-schweizerische Verrechnungsstelle.158 Um die Anlage in Schaan nicht länger blockiert zu lassen, wurde am 4. August 1938 zur späteren Abrechnung eine Zollsicherstellung von 4568.65 Franken hinterlegt, wo- rauf das Zollamt Buchs die Sendung freigab.159 Nun konnte die Montage der Sendeeinrichtung anlaufen. Ehrenhaft, der inzwischen wieder in Vaduz weilte, forderte bei Lorenz die Mon- 154 AM, Roditi, Beschreibung des Senderhauses (ohne Datum). 155 AM, Roditi, Schreiben Marxer an Regierung v. 22. 6. 38. 156 AM, Roditi, Kopie des Einfuhrgesuches v. 22. 6. 38: Notiz in der Rubrik Einfuhrdatum: «Liegt bereits in Schaan». 157 AM, Roditi, Schreiben Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement an Regierung v. 23. 6. 38. 158 AM, Roditi, Umfangreiche Korrespondenz Dr. Marxer mit Volkswirt- schaftsdepartement v. 22. 6. 38 bis 17. 8. 38. 159 AM, Roditi, Schreiben Marxer an Zollamt Buchs v. 29. 8. 38, Schreiben Marxer an Volkswirtschaftsdepartement v. 19. 8. 38. 162
        

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