Quellen: HKW L 2-3, 20. (1795) LRA NR 95/1. (1849-1861). «Liechtensteiner Landeszeitung», 1. Jg.-(1863), Nr. 9 und 11. LRA 1870/ad Nr. 938. 1871/ad Nr. 42. Verzeichnisse der versicherten Gebäude. LRA Landtagsakten. L 1/1904. Kommissionsberichte. Landtagssitzung vom 5. Dezember 1904. Helfenstein/Eggenberger: Gutachten zur Frage der Gründung einer Landes-Brandversicherungsanslalt für das Fürstenrum Liechtenstein. Lu- zern/St. Gallen, 15. Aug. 1924. Anhang Nr. 73 «NEUE WEGGELDS-ORDNUNG UND TARIFE IN DEM REICHS FÜRSTENTHUM LIECHTENSTEIN Den 1 ten September 1782 anfangend. Nachdem sowohl Weyland Seine Hochfürstliche Durchlaucht Franz Joseph, des Heil. Rom. Reichs Fürst, und Regierer des Hauses von und zu Liechtenstein u. Höchstseel. Gedächtnis, als auch Höchst Dero Re- gierungs Nachfahrere aus Höchst Landesfürstlicher Liebe und Sorgfalt durch Dero Reichs Fürstenthum Liechtenstein mit einem grossen Aera- rial-Aufwande sowohl, als durch Beyhilfe und sehr eifrige Mitwirkung der getreuest Liechtensteinischen Unterthanen eine neue Hauptstrasse zum allgemeinen Nutzen gnädigst erbauen und anlegen lassen; So erfordert auch die Billigkeit, dass zu künftig recht guter Unterhal- tung dieses so erspriesslichen Werkes von all denjenigen, welche den Nutzen davon gemessen wollen, mittelst Abführung eines gemässigten Weggeldes ein nöthiger Beitrag entrichtet werde; Also wird von Hochfürstlich Liechtensteinischen Oberamts wegen in Ansehung der wirklich durch das ganze Reichsfürstenthum angelegten Chausse-Strasse folgende nach dem Stundenmass eingerichtete, mit dem ersten September 1782 anzufangen habende Weggelds-Ordnung mit einer angehängten Tariff, in Gemässheit der Loblich benachbarten Kaiserl. Königl. Herrschaft Feldkirch, sowohl als allen ürigen Reichs- Herrschaften bis auf weitere Hohe Verordnung festgesezet, und andurch verordnet: dass lmo. Die belangend neu Weggelds-Gebühr nur von den Fremden bei denen hierzu eigens ausersehenen Weggelds-Station, näm- lich in der Schaanwalder Mühle, und zu Vadutz bey dem Hoch- fürstlich Liechtensteinischen Hauptzoll, und zu Balzers unver- weigerlich abgeführet, und hievon Niemande, der in nachste- henden Punkten deutlich ausgenommen ist, unter was immer für einem Vorwand verschonet werden solle; dahero ist 223
        

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