starkästige Baumstämme vorkommen, muss deren Aufnutzung mit möglichster Sorgfalt und Vorsicht zur Hintanhaltung von Beschädigun- gen der jungen Pflanzen im Winter bei Schnee vorgenommen, und wenn es thunlich ist, das aufgeschrottene Holz bis an die nächsten Fahrwege ausgetragen, oder mit Handschlitten dahin ausgerückt wer- den. §. 20. Wurzelstücke der Nadelhölzer sind an Orten, wo weder der Nach- wuchs leidet, noch sonstige Nachtheile entstehen können, zur Aufnut- zung anzuweisen, doch muss bei Ausgrabung des Stockes der tragbare von dem unfruchtbaren Boden abgesondert, die durch Aushebung des Stockes entstandene Vertiefung geebnet, und mit der tragbaren Erd- schichte wieder überdeckt werden. §• 21. Vor Abschaffung des erzeugten Holzes mittelst Riesen oder Holz- rutschen muss an Orten, wo Beschädigungen an Menschen oder Thieren zu besorgen sind, die Zeit und der Ort der Holzabrutschungen durch den Eigenthümer des abzurutschenden Holzes oder die betreffenden Arbeiter dem Ortsgerichte zur öffentlichen warnenden Verlautbarung in der Gemeinde angezeigt werden. Überdies sind an der Stelle der Ablagerung des abgerutschten Holzes, und an in der Nähe vorbei- führenden Wegen kennbare Warnungszeichen, und in gangbaren Ge- genden überdies Wächter von dem Ortsgerichte auf Kosten des Betref- fenden aufzustellen. §• 22. Zur Verfertigung der Wuhrbaufaschinen ist das Laubholzgesträuche auf den Schutthalden (Rüfen) welches des besseren Wiederausschlages wegen mit scharfen Messern oder Hacken nach aufwärts abzuhauen kömmt, und auch das minder taugliche, das Wachsthum der edleren Holzpflanzungen störende Gestrippe in den Waldungen, dessen Aus- grabung ohne Beschädigung der nebenstehenden nutzbaren Holzarten geschehen muss, vorzugsweise zu verwenden. §• 23. Zur möglichsten Schonung der Wälder ist die bisherige Holzversplit- terung auf Umzäunungen aller Art durch Anlegung lebender Zäune oder durch Anfertigung derselben aus Steinen, Ästen oder Dornge- sträuchen thunlichst zu beseitigen, und darf bei Zuweisung des erfor- derlichen Holzes auf den Bedarf zu Verzäunungen keine Rücksicht ge- tragen werden. §• 24. Die Fällung, Bearbeitung und das Abrücken jedes wie immer gearte- 191
        

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