meindebürger in einer anderen Gemeinde sich ansässig macht, ohne in dieser Gemeinde das Bürgerrecht zu erwerben, (§. 32.) so wird sein Bürgerrecht in der ursprünglichen Gemeinde unterbrochen; er verliert aber dieses Recht in dieser seiner heimathlichen Gemeinde durch den zeitlichen Austritt nicht, und tritt in den Genuss desselben bei der Rückkehr und Mass- gabe seiner jeweiligen Verhältnisse wieder ein. §• 34. Wer übrigens in anderen Gemeinden, als wo er ansässig ist, unbewegliche Güter besitzt, muss den damit verbundenen Obliegenheiten so ge- nügen, als wäre er Bewohner jener Gemeinde, zu deren Bezirk das Besitzthum gehört. §• 35. Wenn sich ein Gemeindebürger blos zeillich im Inlande, oder mit vorgeschriebener Bewilli- gung in das Ausland aus seiner heimathlichen Gemeinde entfernt, ohne sich anderswo ansäs- sig zu machen, so bewirkt eine solche zeitliche Abwesenheit die Unterbrechung seiner Genuss- rechte nicht, aber er muss sich rücksichtlich seiner Dienstleistungen und Lasten für die Zeit seiner Abwesenheit so gewiss einen tauglichen Stellvertreter bestellen, oder sich mit der Ge- meinde abfinden, widrigens die Ortsgerichte auf seine Kosten die sämmtlichen Leistungen verrichten lassen haben. §. 36. Mit dem Genuss des Gemeindebürgerrechtes Pflichten der sind auch Pflichten verbunden. Die wesentlich- Gemeindebürger, sten dieser Gemeindebürgerpflichten sind : a) zur Aufrechterhaltung der Ordnung in der Gemeinde nach Kräften beizutragen und das Gemeindebeste zu befördern; b) die Gemeindelasten und alle mit der Verwaltung des Gemeindeeigenthums verbundenen Kosten verhältnissmässig zu tragen; 120
        

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