Art. 5. Die Normalbreite wird zu 400 Schweizerfuss oder 380 Wienerfuss angenommen, wonach die Reduktion der Normalbreite des Flussbettes und des in vorstehendem Artikel festgesetzten Abstandes der Binnen- dämme, im Art. 7 des Vertages vom 15. März und 7. Oktober 1837 be- richtigt seyn soll. Art. 6. Die beidseitigen Oberbehörden werden verhüten, dass die Gemein- den durch Anlegung neuer Bauten und kostspieliger Uferreparaturen hinter den neuen Wuhrlinien, ihre Baumaterialien und Kräfte unnütze verschleudern, und im Falle der Nothwendigkeit von Uferstützbauten hinter der neuen Linie, solche Bauführung anordnen, welche mit dem Correctionsprojekt sich früher oder später vereinigen lassen. Art. 7 Diese mehr erwähnten Corrections-Linien werden in die Original Pläne mit rother Dinte eingetragen, und letztere von beiden contrahi- renden Theilen als massgebende Beilage zu disem Vertrag unterzeich- net und ausgewechselt. Art. 8. Auf dem Grund vorstehender Bestimmungen sind die neuen Ufer- und Regulierungsrichtungen, wie folgt, festgesetzt worden: A. Rechtseitiges Ufer. Fürstenthum Liechtenstein. a) Von der Gränze des Canton Graubünden dem sogenannten Fläsch- berg entlang, bis an den Fuss des sogenannten Freienbergs wird vorbe- hältlich späterer Verfügungen das bisherige Ufer beibehalten. b) Von diesem letzteren Punkte, dem Freienberg, bis zu den drei Albern Nr. 3 zieht sich die neue Wuhrlinie nach der von der Gemeinde Balzers bereits angefangenen Richtung ganz gerade. c) Von den drei Albern um das ganze Land Ellhorn herum bis zu dem Wuhr Nr. 5 gegenüber dem alten Schollbergwuhr wird die bisher be- standene Uferlinie belassen, unvorgreiflich jedoch der bei dem Wuhr- augenschein vom Jahr 1838 getroffenen Verabredung, dass dieses Ufer, falls es am jenseitigen Ufer seiner Zeit gelingen sollte, durch neue standhafte und kunstgerechte solide Verbauung der tiefen Bucht am Schollberg behufs der Saarkorrektion, und wenn hiezü noch mehr Raum, als der schon vorhandene erforderlich werden sollte, gegen Bodenentschädigung nach Massgabe des Bedarfs zurückgezogen werden sollte. d) Von dem Wuhr Nr. 5 bis Nr. 10 an der Grenze der Gemeinde Trie- sen ist eine ganz neue 1200 Wienerfuss lange Richtung aus geraden 14
        

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