sehen Bevölkerung und wurden auch im landwirtschaftlichen Neben- erwerb angebaut. Die Anstrengungen der Bauern in der zweiten Jahr- hunderthälfte, um den Wein- und Obstbau zu verbessern und zu ver- grössern, beruhten dagegen stark auf der aufwärts gerichteten Entwick- lung der Wein- und Obstpreise. 3. Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei a) Forstwirtschaft Von jeher hat der Wald für die Bevölkerung in Liechtenstein eine wichtige Rolle gespielt. Seine wechselvolle Geschichte fällt zum Gross- teil mit derjenigen der bäuerlichen Wirtschaft zusammen. Nach einer, auf der Katastralvermessung beruhenden Zusammen- stellung des Forstamtes ergab sich für 1903 folgende Gliederung der liechtensteinischen Waldfläche in Hektar:1 Legende: 1) = produktive Hochwälder 2) = unproduktive Hochwälder 3) = Rheinauwälder 4), 7) u. 10) = Alpwälder 5) = Summe der Gemeindewälder 6) u. 9) = Wälder in gesetzlich forstwirtschaftlichem Betrieb 11) = Summe der Privatwälder 12) = Gesamte Waldfläche, die Fläche der fürstlichen Wäl- der von damals ca. 170 ha nicht mitbegriffen. Gemeindegebiet Gemeindewälder 1) 
2) 3) 
4) 
5) Balzers 420 184 40 40 
684 Triesen 461 
195 74 43 773 Triesenberg 253 35 
— 225 513 Vaduz 371 200 46 — 
617 Schaan 429 160 
47 
— 636 Planken 88 
64 
— 62 
214 Eschen 226 
26 46 
— 298 Mauren 139 25 
— — 164 Gamprin 77 7 27 
— 111 Schellenberg 28 
2 — — 30 Ruggell 49 2 36 — 
87 Summe 2541 900 316 370 
4127 1 LRA 1903/ad Nr. 30. Juni 1903. Forstamt Vaduz. 214
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.