Milch, Butter und Käse.197 Dies ist zum Teil auf den erhöhten Kuhbe- stand, zum Teil auf die verbesserte Milchleistung des Viehs zurückzu- führen. Alpwirtschaft198 Von grosser Bedeutung für die Tierhaltung, besonders die Rindvieh- haltung in Liechtenstein war seit jeher das grösstenteils Östlich der Rätikonkette gelegene Gebirgsland mit seinen ausgedehnten Alpweiden. Die Fläche der liechtensteinischen Alpen setzte sich nach dem Kataster- stand von 1900 wie folgt zusammen:199 Name und Besitzer der Alpen Alpweiden Alpwälder Kl. Kl. Kleinsteg, Triesenberg 198'855 155'156 Großsteg, Triesenberg 149'630 264'079 Silum, Triesenberg 102'598 4'500 Malbun, Triesenberg 636'860 6'201 Bergle, Triesenberg 103'556 117353 Bargella, Triesenberg 523309 98'671 Garsella, Triesenberg 53L618 343'095 Alple, Triesenberg 33L845 59302 Sücka, Triesenberg 238'869 114'553 Sareis, Triesenberg 695'092 — Gaflei, Privatalpe 62'993 7'665 Lawena, Triesen 1381'214 —- Ochsenalp Wang, Triesen 202'496 
— Valüna, Triesen 
1'169'968 60'694 Guschg, Stachler, Schaan 740796 253'067 Gritsch, Schaan 579379 
—• Mittleres Valorsch, Schaan 21L029 167'943 Vorderes Valorsch, Schaan 
196'503 135'654 Malbun und Hahnenspiel, Vaduz 802,652 2'908 Hinteres Valorsch, Vaduz 
232'184 — 197 Siehe Anhang Nr. 60: Gesamtergebnis der liechtensteinischen Dorf- und Alpensennereien 1891 — 1918. 198 Die Darstellung dieses so wichtigen Teils der Tierhaltung kann etwas knapper gehalten werden, da das liechtensteinische Alpwesen bereits weit- gehend untersucht worden ist: Hippolit von Klenze, Die Alpwirtschaft im Fürstentum Liechtenstein, Stuttgart 1879. — David Beck, Alpwirtschaft und Alpbrauch in Liechtenstein. In: Schweizer Volkskunde, 45. Jg. (1955), S. 33 — 40. Die umfangreiche Untersuchung von Richard Weiss (Das Alp- wesen Graubündens, Zürich 1941) hat auch für Liechtenstein ihre Be- deutung, befasst sie sich doch mit Verhältnissen, die den liechtensteini- schen sehr verwandt sind. 199 MLV Nr. 11, Nov. 1900. «Flächen-Tabelle der liechtensteinischen Alpen.» 195
        

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