stente Art noch fähig ist, auch in grosser Höhe (hier 1500 m) zu existieren. Trotz aller Bemühungen konnte • keine weitere Beobachtung am Abend verzeichnet werden. Die Frage nach dem Schlafplatz war nicht mit Sicherheit zu beant- worten. Die örtlichen Gegebenheiten aber Messen einen Schlupfwinkel in dem alten Holzgebäude des Hotels vermuten. FELDMAUS, (Microtus arvalis arvalis Pallas, 1778) Die folgenden Beobachtungen machten wir im Frühjahr 1970 auf einer Exkursion nach Liechtenstein, die dem Fang von Wasserspitz- mäusen (Neomys) und Schneemäusen (Chionomys nivalis) diente. Auf dem Weg zu unserem klassischen Schneemausbiotop oberhalb von Silum (vgl. v. Lehmann 1963 p. 261), fiel uns in unmittelbarer Nähe unseres Hotels in Masescha auf den Mäh wiesen eine grosse Menge alter Wühlmausbaue auf. Der Boden war in einem Masse durch- wühlt und mit Löchern übersät, wie man es bei uns in der Bonner Ge- gend nur von Massenvermehrungen der Feldmaus her kennt. Da die Feldmaus in Liechtenstein nur in der Rheinebene anzutreffen ist, (in zwei Fällen ist der Nachweis der hochalpinen Rasse rufescente- fuscus im Sarais gelungen, v. Lehmann 1967) war unsere Vermutung zunächst, dass es sich um die Kleinwühlmaus (Pitymys subteraneus), handelte, die allerdings bisher in Liechtenstein erst ab 1450 m Höhe festgestellt wurde. Die Erdmaus (Micr. agrestis), die eigentlich in Masescha vorkommt, schied angesichts der lokalen Situation (oft gemähte Wiese) aus. Um die Frage nach dem Urheber der Wühltätigkeit beantworten zu können, stellten wir in der Nacht zum 20. 5. 70 69 Fallen, in denen sich dann am Morgen eine Feldmaus fing. Das Tier, ein adultes C?, war voll ge- schlechtsaktiv (Hoden 10 mm) und gleicht in der Färbung völlig den Feldmäusen des Rheintales oder den Saraiser Stücken. Es folgt eine Zusammenstellung der Körper- und Schädelmasse des Tieres, die mit denen der Rheintaltiere und denen des Saraiser Stückes verglichen werden. (Das noch nicht ausgewachsene 2 vom Sarais habe ich nicht berücksichtigt). 186
        

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