gen Lagen. Eingesetzte Exemplare im künstlichen Waldweiher beim Naturlehrpfad scheinen sich hier wohlzufühlen und zu bleiben. Die gelbbäuchige Unke muss eine sehr lange Überwinterungszeit besitzen. So konnte ich die ersten Exemplare 1971 erst ziemlich spät Ende April beobachten. •Sie gehören auch zu den ersten, die schon im Verlaufe des Septem- bers ihr Winterquartier aufsuchen. Ende März 1970 konnte ich ausge- wachsene Kaulquappen der Unke im Talraum- feststellen, was beweist, dass sie sich nicht immer vor der Überwinterung umwandeln. TEICHMOLCH — Tritus vulgaris Der Teichmolch wird —• wie der Bergmolch — gegen 11 cm lang. Nur wird hier, im Gegensatz zum Bergmolch, das Männchen grösser. Die Bauchseite des schmalen Tieres- ist besonders in der Mitte meist stroh- bis orangegelb und mit grossen, runden und schwärzlichen Flecken (beim Männchen) ausgestattet. Weitere Hauptkennzeichen sind sein hoher, wellig ausgeformter Rückenkamm während der Fortpflan- zungszeit. Ferner besitzt das Männchen an seinen Hinterfüssen Haut- säume. Der Teichmolch ist von allen Molchen am wenigsten anspruchsvoll. Er begnügt sich zur Fortpflanzung oft mit kleinsten Pfützen, Tümpeln und Graben. Er steigt im Bergraum nur bis gegen 1000 m hoch und ist also mehr ein Bewohner der Talräume. Vorkommen in Liechtenstein: Es ist erst ein einziger Laichstand- ort bekannt. Und zwar konnte ich seine Larvenform 1970 und 1971 im Naturschutzgebiet Schwabbrünnen' im gleichen Kalksintertümpel beo- bachten. Ich habe in diesen beiden Jahren einzelne Exemplare mit nach Hause genommen, um sie genauer beobachten zu können (1971 nur ein Exemplar gefunden). Die Larven sind besonders schwer von denjenigen des Fadenmolches zu unterscheiden. Uber weitere Molchartenvorkommen, so über den Kamm-Molch (Tritus cristatus) und den Fadenmolch (Tritus helvetica) ist bis heute nichts bekannt. Heusser (siehe Literaturhinweis) hat mir brieflich bestätigt, dass er den Kamm-Molch nur einmal bei Maienfeld fand. Das Vorkommen 163
        

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