Unterdessen — es sind inzwischen Jahrzehnte verflossen — nahm der Autoverkehr beachtliche Ausmasse an. Lastenbedingt, aber auch umfangmässig, konnte eine tragmüde Einbahn-Holzbrücke dieses über- steigerte Verkehrsvolumen nicht mehr auffangen, weshalb sie zwangs- läufig mehr oder weniger umfahren wurde. Dieser Zustand vertrug sich nicht mit den wachsenden Ansprüchen dieser internationalen Verkehrs- route (Arlberg-Toggenburg). Vorsorgliches und fachgerechtes Überlegen und Planen Hessen deshalb den Entschluss zum Bau einer dreibahnigen Betonbrücke reifen. Im Jahre 1962 war es bereits soweit, dass die Bau- herrschaft, der Kanton St. Gallen und das Fürstentum Liechtenstein, das Ing.-Bureau Frei & Krauer, Rapperswil, mit der Projektierung und Bauleitung beauftragen konnte. Die Oberbauleitung behielten die hiefür zuständigen Amtsstellen (das Kantonsingenieurbureau St. Gallen und das Fürstl. Bauamt, Vaduz), während das Ing.-Bureau A. Frick, Balzers, mit der örtlichen Bauleitung beauftragt wurde. Die einzelnen Bauarbeiten wurden sachgerecht an folgende Unter- nehmer vergeben: Erd- und Eisenbetonarbeiten: Vorspannarbeiten: Fahrbahnübergänge: Lager: Geländer: Belänge: Totale Länge: Totale Breite: Traghöhe: 
Arbeitsgemeinschaft: Hew & Cie., St. Gallen; W. Büchel, Gamprin; L. Gantenbein, Buchs; Gebr. Frick, Schaan System BBRV Stahlton AG, Zürich System RUB Proceq S.A., Zürich Neotopf und Neotopfgleitlager, Maschinenfabrik Esslingen a./N. Aluminiumgeländer, Züllig & Cie., Goldach Vabit, Franz Vago, Wil SG Die Brücke weist folgende Masse auf: (zwischen den Fahrbahnübergängen) 146.4 m 12.8 m (davon entfallen 9 m auf die Fahrbahn und 2 x 1.75 m auf die Trottoirs und der Rest auf das Abschlussbord für die Geländerver- ankerung) 2.6 m Die Rheinbrücke, deren Gesamtkosten sich auf sfr. 1,771,456.— be- laufen, konnte nach einer rund 21/2-jährigen Bauzeit im August 1965 für den Verkehr freigegeben werden. 134
        

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