2 Tief unter diesen reissenden Wassern lag einstmals die zum Rhein führende Verbindungsbrücke (Esche- und Kanalbrücke) fürsten, Johannes des Guten. Die Schliessung der Rheinlücken und die nachträglichen Wuhrerhöhungen und -Verstärkungen verschlangen von 1927 — 1962 die enorme Summe von 
rund 8V2 Millionen Franken. Es verschlägt nichts, wenn wir feststellen, dass in unseren Tagen nur wenige Bewohner von dem Abschnitt «Rheinwuhrarbeiten» der Landesrechnung Notiz nehmen. Für unsere Ahnen war jedoch der Rhein ein Problem von überragender Bedeutung. Die Rheinarbeiten wurden anfänglich im Frondienste verrichtet. Jede Rheingemeinde be- treute eine bestimmte Wuhrstrecke, z. B. Ruggell 4020 m Schaan 4620 m Gamprin 2970 m Eschen 1960 m Das Rheinwuhrgesetz v. 16. Okt. 1865 regelte die Wuhrpflicht völlig neu. Art. 6 bestimmt: 119
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.