47 Vielleicht verschrieben oder verlesen für den Pariser Büchsenma- cher Berthault, der zwischen 1680 und 1730 tätig war (Stockei S. 38). 48 Wohl Wildenschwert in Nordmähren auf der liechtensteinischen Herrschaft Landskron gelegen. 49 In der FLRK befindet sich eine Windbüchse (Nr. 4015), diese Waffe hat eine Batterieschloss-Attrappe, graviert mit einer Hirschhatz und mit der Bezeichnung: HEINR. WINCK A BRESLAW. Stockei S. 319 nennt einen Heinrich Winck in Breslau um 1800, doch ist diese Waffe um hundert Jahre älter. 50 Die Bezeichnung Espingarde wurde mitunter für das Trombon ver- wendet, die Streubüchse mit einer trichterförmig erweiterten Mün- dung, mit der man Hackblei zu verschiessen pflegte (Hayward II,. S. 64). 51 Matthias Ertl «von Prag» ist als Büchsenmacher 1690 in Wien nach- zuweisen (Schedelmann S. 44). Er stand, wie die Eintragung zu Nr. 95 zeigt in liechtensteinischen Diensten. 52 Vielleicht Johann Georg Ertl, der in Wien als Meistersohn 1719 in die Wiener Innung aufgenommen wird (Schedelmann S. 51 und 64, Hayward II, 80, 190). 53 Mehrere Mitglieder der Familie Mutti oder Mutto arbeiteten um 1700 in Oberitalien als Büchsenmeister. 54 Kosteletz ist eine Ortschaft auf der früheren liechtensteinischen Herrschaft Plumenau in Mähren. 55 Sollte das verschrieben sein für den Büchsenmacher Jacob Koch ? 56 Franz Helmer, Wiener Büchsenmacher, der am 3. August 1699 Meister wird und am 4. Oktober 1711 stirbt (Schedelmann S. 14). 57 Vielleicht verschrieben für Ezechias Colas. Zwei Büchsenmacher - dieses Namens arbeiten im 17. Jahrhundert in Sedan (Stockei S. 62, Hayward I, 106). 58 Soll wohl Adam Schnepf heissen. Dieser wird, aus Brünn stam- mend, 1677 in die Wiener Büchsenmacherinnung aufgenommen (Schedelmann S. 41). 59 Vielleicht Claude Roux, der in der zweiten Hälfte des 17. Jahr- hunderts in Lyon nachweisbar ist (Stockei S. 262). 60 Wahrscheinlich stammt von diesem Paar eine lange Teichflinte (FLRK 4108), am achtkantigen blanken Lauf bezeichnet C + L + P, • das gravierte Batterieschloss bezeichnet: IOHANN WAAS IN WIENN, halber Schaft mit französischem Kolben. 61 Ein Francesco Betoni arbeitete um 1700 als Laufschmied in Brescia (Stockei S. 38). 442
        

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