und hinterließ drei Söhne: Konrad, welcher Bischof von Freising wurde, Gebhart zu Tölz und Robert zu Hohenburg. ^ödlrarÄll3 ?öl?llär und cls 1ö1?nö starb kinderlos 1260. Robert v. Hohen- burg hatte einen Sohn Heinrich, der 1261 ebenfalls ohne Leibes- erben starb Bischof Kvnrad I-, der Tölzer, v. Freising regierte vou 1230—1258. Hohenburg kam nach seinem Tode an die Egl- finger. Um diese Zeit gab es auch eine Feste mit dem Namen Hohenburg in der Nähe von Lautrach a. d. Jller, am Flüßcheu gleiche» Namens. Die Besitzer waren stanfische Dienstmannen. Sie waren im Jllertale — in der Grafschaft Eglofs — begütert. Im Jahre 1187 verkauften Bnrkart, Heinrich n. Konrad v. Hohenburg Güter zu Greggenhofen, Weier, Jmberg u. Maisel- stein au das Kloster St. Ulrich zu Augsburg. Im Jahre 1240 war Friedrich v. Hohenburg Zeuge bei einer Güterabtretung der Gebrüder Tumb v. Neuburg. Ein Bnrkart v. Hohenburg starb 1260; er hatte Elsbeth v. Kemnat bei Kanfbeuren zur Gemahlin nnd hinterließ nur einen Sohn Marqnard. Um das Jahr 1200, also zu der Zeit, da im Jsartale der Name Schellenberg verhallte, taucht er in unserer Gegend auf uud erhob sich am Nordabhange des Eschnerberges eine Bnrg mit dem Namen Schellenberg. Die 
Hügelkette selbst, ans der die Burg sich erhob, wurde von dem am südlichen AbHange gelegenen Dorfe Eschen Eschnerberg, nie Schellenberg genannt. Ein Beweis, daß nicht der Ort, sondern die Erbauer der Burg den Namen gegeben haben. Eine Familie bewohnte diese Burg, 
die sich v. Schellenberg nannte. Das geschah zu derselben Zeit, als aus Schwaben die Pfalzgrafen von Tübingen in dieser Gegend auftraten, zn beiden Seiten des Eschnerberges, als Grenznachbarn derer v. Schellenberg, auf ihren uenerbauten 
Burgen sich niederließen und Grafen von Montfort nannten. Und wahrend von einem im Jsartale seßhaften Geschlecht v. Neuburg keiue Nachricht auf uns gekommen ist, treffen wir nm die Zeit 
von 1200 in Oberrtttien eine Familie ansässig, 
die sich und ihre Bnrgen Neubnrg nannten. Im Jahre 1237 wurde einer aus diesem Adelsgeschlechte, Volkard v. Neuburg, nachdem Westermaycr I. o. 195.
        

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