- 74 — Ochsenhausen ihren Brüdern Ludwig und Walther v. Stadion zu Haudeu des Klosters selbst. Diese Brüder stellten auch dem Kloster deu Revers aus, daß sie mit der Vogtei sürder nichts zu tun haben werden (Reg. 837). Das Kloster war eben mit den v. Stadion auch nicht zufrieden gewesen. Swigger II. hinterließ nur einen Sohn Georg. Georg gab sich, wie es scheint, mit den gemachten Verkäufen bezüglich des Vogtrechtes über Ochsenhausen nicht zufrieden. Um nun allen Anfeindungen und Ansprüchen der v. Schellenberg los zn werden, bezahlte das Kloster dem Georg v. Schellenbcrg am St. Urbcms- tag 1367 4250 Pfd. Heller. Georg 
bekennt sich als Bürge für den Empfang dieser großen Summe auch seiner Mutter Udelhilde gegenüber. Ueberdies stehen aus der Urkunde (Reg. 848) nicht weniger als 20 Bürgen, darunter 5 Schellenberger. Wenige Jahre nachher (1376) überließ das Kloster diese Vogteirechte dem Burkart v. Ellerbach um 800 Pfd. Georg verschwindet von da an aus der Geschichte uud mit ihm dieser Zweig des Hauses Schelleuberg.
        

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