— 66 — in der Schlacht bei Sempach, 9. Jnli 1386, seinen frühen Tod. Mit. ihm fiel auch Ulrich v. Sch. zu Wasserburg. Heinrich hinter- ließ zwei Söhne, Hans III. und Heinrich V., sowie eine Tochter Margaretha, die den jüugereu Ulrich v. Königsegg zn Auleu- dorf heiratete und nur den Sohn Marquard hatte, der Deutsch- ordensritter wurde. ̂) Haus III. hatte sür seine und seines Vaters gegen die Eid- genossen geleisteten Dienste von Oesterreich die Summe von. 1800 Gulden zuerkannt erhalten und war ihm dafür die untere March nnd die dazu gehörigen Höfe als Unterpfand gegeben. Die untere oder niedere March war das Gebiet um Wädenswil uud Wollerau am obern Zürichsec, das damals Oesterreich gehörte. Im Jahre 1393 erhielt die Stadt Zürich von den Herzogen die Bewilligung, dieses Uuterpsand vom Ritter Hans v. Sch. abzulösen. Sie gab diesem 1990 Gnlden und erhielt dafür die auf 1800 fl. lautenden Pfandbriefe zurück. Sie mußte sich aber verpflichten, diese Briese dem Herzog Leopold gegeu eiu Pfandrecht für 1800 fl. aus die erwähnte untere March herauszugeben und nach Ablauf des zwanzig Jahre dauernden Friedens mit Oesterreich die Ablösung des Pfandrechtes mit 1000 fl. zu gestatten. Zugleich erklärte Hans v. Sch., daß er durch die Herzoge von Oesterreich für seine Forderung von 1800 fl., wofür ihm die niedere March samt den dazu gehören- den Höfen verpfändet gewesen sei, "vollständig befriedigt worden sei (Reg. 563, 564). Hans hatte zwei Kinder, einen Sohn Haus IV., der schon 1409 kinderlos starb, und eine Tochter Anastasia, die des Ru- dolf v. Blumberg Hausfrau wnrde nnd ihr Heiratsgut von 4050 fl. ans Donaueschingen versichert erhielt (Reg. 856). Heinrich V. uahm im Jahre 1389 an der Fehde Anteil, welche der Truchseß Hans v. Waldburg gegen die Stadt Wangen und die mit ihr verbündeteu Städte am See führte. Aber es sollte ihm übel bekommen. Von der Mannschaft der Städte ge- schlagen, war er mit anderen Edlen in die Burg Leupolz geflohen, dort in die Hände der Feinde geraten und wurde in Gefangen- schaft nach Raveusburg abgeführt. Doch erhielt er die Freiheit bald wieder. Gütige Mitteilung des H> Barons v. Stotzingen.
        

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