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jv.äicze8 provinoiales). Dies waren sie urkundlich in den Jahren 1284—1298, dann Ulrich 1307— 1314, Marquard 1307—1310? Zwischen 1298 und 1307 versah Graf Hugv v. Werdeuberg dieses Amt. Von ihren größeren Besitzungen, die sie erwarben, kennen wir folgende: Wasserburg am Bodeusee ̂) mit Achberg, Taubenberg uud Ummenbach, Kel- müuz au der Jller mit großem Besitz, darunter 7 Patronate und 3 bedeutende Kloster-Bogteien, die Herrschaft Staufen mit den Gemeinden Staufen, Nach und Talkirchen mit Patronat, die Herr- schast Rotensels ebenfalls im Jllertal, cbendort die Herrschaft Hugnang mit dem Patronat zu Rettenberg, zu Agathazell, mehreren Vogteien, die Beitsbnrg bei Augsburg, dazu überall iu weitem Gebiete Höfe, Weinberge und andere Güter — abgesehen von der bedeutenden Herrschast Kißlegg, die der Tölzer erheiratete und den Stammbesitzungen in Chnrrätien. Ohne Zweifel gehörten daher die Herren v. Schellenberg zu den Mächtigeren des obern Schwaben. Wenn sie auch uicht Adelige im Sinne von Freien (Freiherren) waren, sonderu uur Ministerialen, so standen sie doch an Ansehen und Bedeutung denselben keineswegs nach. Sie besaßen auch viel rcichsunmittelbares Gebiet. In diesem Sinne dürften sie auch iu dem Schreiben des Königs Albrecht an den Papst Ao- diles genannt worden sein, welcher Titel sonst mir den Grafen und Freiherren zukam (Reg. 81). Da von den durch diese Brüder gegründeten Linien jede ihre eigenen Wege ging und wir bisher die auf der Stmnmbnrg am Eschnerberg (Liechtenstein) gebliebene Linie außeracht gelassen haben, wird die solgendc Abhandlung in drei Kapitel zerfallen: I. Die Linie des Albert in Chnrrätien (Liechtenstein). II. Die Linie des Ulrich zu Wasserburg (am Bodensee). , III. Die Linie des Marquard zu Kißlegg (Allgäu). i> Das Erträgnis v. Wasserburg vom Jahre 1200 s. Reg. S32. Es kam später noch vieles dazu.
        

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