— 19 zählt unter diesem Jahr Folgendes: Albertus Tumb und seine Familie verkauften dem Kloster ein Gnt zu Sulpach ̂). Vou den 7 Söhnen renuntierte Friedrich zn Weingarten in Gegenwart seines Vaters Albert und seines Oheims von Mutter Seite (svun- Lulus), nämlich des Marqnard v. Rankweil, ferner des Heinrich Tumb, Oheims von Vaters Seite und anderer. Walter, der zweite Sohn Werts, unterschrieb deu Verzicht auf das Gut zu Montalt, wo er bei seiner Tante, der Schwester seiner Mutter, weilte, im Beisein des Propstes von Churwalden. Heinrich, Eber- hard uud Ulrich aber, von denen die einen (Heinrich u. Eberhard) damals Scholaren (Saldierende), die anderen (Ulrich) Laien waren, wie es in der Chronik heißt, unterschrieben zu Frisun (St. Gerold im Walsertale), wo damals ihre Eltern wohnte u (rssiäsotiaro balzsdaiit) und ihr Oheim (von Vaters Seite) Propst war. Der Propst Ulrich v. Weissenau war dazu durch die Familie Tumb eigens berufen worden. Zeugen dabei waren: ihr Vater, ihre Mutter, ihr Oheim Propst, der Oheim Heinrich Tumb, Marquard v. Schellenberg, Marqnard v. Rankweil u. a. " Die Tatsache, daß die Familie Tumb in St. Gerold bei dem Propste residierte, beweist, daß sie damals noch nicht im Besitze der untern Nenburg war. Diese Burg staud damals noch nicht; 
sie ist wohl erst um jene Zeit von den 
Tnmben selbst er- baut uud uach dem ursprünglichen Familienbesitze Neubnrg genannt worden. Hingegen stand damals schon die Burg Schelleuberg und wurde vou den Herren v. Schellenberg, zn denen jener Marqnard gehörte, bewohnt. Schellenberg ist also älter als Unter-Neuburg. 30 Jahre später treffen wir wieder einen Marqnard, Ritter, genannt v. Schelleuberg,an, der sehr wahrscheinlich derselbe ist, wie der vorgenannte vom Jahre 1227. Er 
schrieb sich „genannt v. Schellenberg" und auf dem Siegel v. Neuburg, weil er damals nicht mehr auf Schellenberg, sondern zu Neu- burg saß. Als im Jahre 1249 iu den beklagenswerten Kämpfen zwischen Kaiser und Papst und ihren Anhängern der Bischof von Konstanz mit dem Abte vou St. Gallen in erbitterter Fehde lag, wnrde dabei auch das Kloster Krenzlingen (bei Konstanz), welches ans Bei Ravensburg.
        

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