werden, sich nicht durch böswillige Leute aufreize» zu lasseu und den wohlwollenden Gesinnungen des Fürsteil zn ent- fremden. Original. s267 1848 April 16. Die Vorsteher uud Ausschüsse des Landes richten an den Fürsten mit Bezugnahme aus den Erlaß vom 7. April eine Adresse, in welcher sie der väterlichen Fürsorge Dank zollen, aber nicht verhehlen, daß sie unan- ' geuehm berührt seien, weil mehrere Bitten uud Wünsche ihrer Eingaben vom 22. und 24. März mit Stillschweigen übergangen wordeu seieu. Die Unterzeichneten vertraue«, daß der Landesfürst in allen Teilen dasjenige gewähre, was andere deutsche Fürsten ihren Völkern gewährt haben: Unentgeltlichen Nachlaß aller Feudallasten, Freigebung der Jagd und Fischerei. Dann werden die in den Adressen vom 22. und 24. März ge- äußerten Wünsche nochmals wiederholt. Ferner wird gebeten, daß die Landesregierung von der fürstlichen Privatrenten- Verwaltung gänzlich getrennt werde und daß die hiesige Regierung ohne Zwischenbehörde mit dem Laudcssürsteu unmittelbar in Verkehr treten könne und deu Ständen für ihre öffentlichen Handlungen verantwortlich sei. Endlich sei zn wünsche», daß unsere neue Gesetzgebung nicht aus die Muster eines mächtigen Nachbarstaates angewiesen werde, wir wollen eigene oder allgemeine deutsche, nicht österreichische Gesetze in allen Beziehuugeu des öffentlichen Lebens. Die Kopien haben nie die Wärme und Kraft der Originale und zudem werde es lange gehen, bis sich Oesterreich koustitniert haben werde. Zum Schlüsse wird dem Bedauern Ausdruck gegeben, daß sich am 15. April d. I. Jünglinge von 16—18 Jahre» hinreiße» ließen, den Beamten Langer, der „dem Vernehmen nach die Knabenschaft reizte und kränkte", an die Landes- grenze zu schaffen, jedoch ohne weitere Jnsnltierung. Der Auf- tritt sei so rasch vor sich gegangen, daß die Vorsteher und besonnenen Bürger es beim besten Willen nicht verhindern konnten. Origiualeutwurf von Rektor Kaiser und Kopie. Pro- tokoll der Ausschüsse. 
s2«8 u. 2KS 1848 April 17. Aufruf von Dr. Karl Schüdler im Namen der Landesausschüsse an die .Bevölkerung zur Bildung eines Sicherheitsausschusses. Es sei uotweudig, gegen allfällige, in dieser bewegten Zeit mögliche Unordnungen Vorkehrungen zu treffen, um die öffentliche Ordnung und die Sicherheit der Personen »ud des Eigentums zu schützeu.
        

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