— 137 — bloß wegen Aufrechthaltnng der Schnle" gestiftet habe, nichts weiter erhalte. In der auf der Rückseite angebrachten Erledigung von Seite der fürstl. Hofkauzlei in Wien wird gesagt, daß das zum Schulhalten angesuchte Haus von dem Barbierer Valen- tin Pimpel bewohnt sei und nicht hergegeben werden könne. Orig.-Papier. s2V6 178« Juni 
7.. 1781 Januar 
13., 1783 September 25. An das Oberamt in Vaduz gerichtete Prvzeßeiuspracheu der Gemeinde Eschen gegen die Gemeinde Gam- prin wegen strittiger Wald- und Wuhrabteilung. Orig.-Papier. ' 
s297—299 1784 Januar 30. Laudammanu, Richter und Laudweibel - der Herrschaft Schelleuberg bezeugen, daß nach altem Landsbranch hölzerne Hänser ohne zugehörige Hausbündt bei Zug, Heirat uud Teilung als Fährnis betrachtet und gehalten werden. Orig.-Papier. s21« 1786 November 12. Zinsbries, wonach Anton Falk in Vaduz der Pfrund St. Florini in Vaduz eiu Kapital von 300 fl. schuldet uud dafür sein Haus, Bündt und Krautgarten ver- pfändet. Landammann Franz Tschetter siegelt. Ratifiziert von der Oberamtskanzlei in Vaduz. Orig.-Papier. s211 1789. Schristenwechsel zwischen dem Landvogt Menzinger in Vaduz, dem Fürsten, der Hofkanzlei in Wien und dem zum Hofkaplan in Vaduz designierten I. A. Fuetscher, bis- her Pfarrer iu Schruns. Uuter dem Hofkaplau Fiuk, der wegen Alter und Gebrechlichkeit resignierte, war das Pfrundvermögen durch zu billige Verkäufe von Pfandgütern geschwächt worden. Zum Hofkaplan wird nun I. A. Fnetscher ernannt, der ein Einkommen von ca. 500 fl. zurecht hat und überdies ans den fürstlichen Renten für lebenslängliche Verköstignng des resignierten Kavlans Fink jährlich 120 fl. erhalten wird. Originale. 
s212—219 Vzl.' Fetz S. 340. 1794 April 22. Das Oberamt in Vaduz berichtet der Hof- kanzlei in Wien, daß in Graubünden politische Auf- reguu-g herrsche, die von Frankreich herkomme. Man höre nur die Lieblingsworte Freiheit und Gleichheit, viele in Chur erscheinen iu roten Mützen nsw. Ob und inwieweit diese Bewegung mich in Liechtenstein auftreten werde, sei
        

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