— 121 — Wir Rudolf der Ander von Gottes Gnaden erwelter Römischer Kaiser, zn allen Zeiten Merer des Reichs, in Germanien, zn Hungern, Behaim, Dalmatien, Croatien nnd Slavonien Küuig, Erzherzog zu Österreich, Herzog zu Burgund, zn Bravant, zn Steher, zu Kärndten, zu Crain, zu Luxem^ bürg, zu Württemberg, Ober- und Nider-Schlesien, Fürst zn «Schwaben, Markgraf des heil. röm. Reichs, zu Burgau, zn Mähren, Ober- und Nider-Lausitz, Gesurfter Graf zu Habspurg, zu Tyrol, zu Psirdt, zu Kibnrg und zn Görtz, Landgraf in Elsaß, Herr auf der wiudischeu Mark, zu Par- teuau uud zu Salins :c. bekennen öffentlich mit diesem Bries uud thuen Knnd allermeinglich, das nns der wolge- born unser und des Reiches Erbhofrichter zn Rotweil und lieber getreuer Carl Ludwig Graf zu Sulz und Landgraf im Kleggeu unterthaniglich angerufen nnd gebeten, daß wir ihm den Bann über das Blnt zn richten in seineu Herr- schaften Vaduz, Schellenberg nnd Blnmenegg so vou uns und dem heiligen Reich zu Lehen rürt, nnd von den Frei- herrn zn Brandis an seine Voreltern und ihn kamen und Ihm vermvg deren zwischen ihm nnd seinen Brüdern ge- troffenen brüderlichen Abtheilung nnd Vergleichung, vou uns als regierendem römischem Kaiser von neuem zu ersuchen und zu empfaheu gevürt, zu Leheu zu verleihe» guediglich ge- ruhten. — Dess habe» wir nugeseheu sein Graf Carl Lud- wigs zu Sulz demutig ziemlich Bitt, auch die gehorsamen, threuen und willigen Dienste, so seine Voreltern und Vatter unsern löblichen Vorsahrn am heiligen Reiche, römischen Kaisern und Koenigen jeder Zeit unverdrossen erzaigt und bewiseu haben nnd er uns nnd dem heiligen Reiche gleicher Gestalt thuet uud hiufüro zu thuen gehorsamlich urvüttig ist, auch wol thueu mag uud solle. — Und darnmb mit wvlbedachtem Mueth, guetem Rath nnd rechter W-ssen er- meltein Carl Ludwig Grafen zn Snlz berttrten Blnetbnnn in den 3 Herrschaften Vaduz Schellenberg und Blumeuegg von neuem zu Leheu guediglich verliheu, leihen ihm den auch aus römischer kaiserl. Machtvollkommenhait wissentlich in Krasft dies Brieffs, was wir ihm von Rechts und Billig- keit wegen davon zn verleihe» haben, sollen und mögen. — Also, das er angeregten Bann, über das Blut zn richten, von uns und dem heil. Reiche in lehenswcis inHaben, nutzen, messen und gepraucheu, auch derselben sürtters seinen Ampt- lenten, die er yedcrzeit sür geschickt und tauglich achten und befinden wurdet, so oft es die Notturft erfordert, au seiner Statt befehlen, damit bei dem Ayde, so er uns, wie hernach stehet, darumb gethan und 
als sich gevürt, vor denselben
        

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