Körpermaße Herkunft n K+R 
Scliw. o/o 
Bemerkungen Silum 3 103 
120,6 117 
ssp. alpicola Allgäu (nach HEINRICH) 6 
95,5 117,6 
123.1 Typenserie 
! alpicola Liechtenstein (ohne Silum) 29 104,5 112,4 
107,5 ssp. flavicollis Voreifel 
21 107,1 
109 101,7 
ssp. flavicollis Hamburg (nach HEINRICH) 5' 
104,2 107,8 
103,4 
ssp. flavicollis n = Anzahl, K+R = Kopf- und Rumpflänge, Schw. = Schwanzlänge, Maße in mm Zur Färbung ist zu sagen, dass der Brustfleck charakteristischerweise bei allen drei Bälgen aus Silum kein durchgehendes Querband bildet, sondern nur ein längliches Oval in der Brustmitte, das nicht mit der Achselzeichnung zusammenhängt (cf. HEINRICH 1951, p. 116, Abb. 2a). Die Farbe des Brustfleckes ist ein blasser Ocker, etwas verdunkelt bei dem weiblichen Stück, das auch auf der Oberseite dunkler und weniger gelblich getönt ist als die 
beiden S 6. Im übrigen sind die beiden Fänge von 1969 oberseits etwa so dunkel wie mitteleuropäische Waldmäuse. Die Bauchseite ist, genau wie in der Originalbeschreibung 
von alpicola angegeben, durch die sichtbaren schieferfarbigen Haarbasen verdüstert. 1963 (v. LEHMANN, 1. c.) wurden alle 51 in Liechtenstein gesam- melten Gelbhalsmäuse zur Nominatform, d. h. 
zu flavicollis gestellt, nicht zuletzt deshalb, weil die weisse Unterseite beim Vergleich mit langen Serien aus Nord- und Westdeutschland völlig mit den Nord- ländern übereinstimmte. Es muss an dieser Stelle eingefügt werden, dass die Gelbhalsmaus nach dem zu erwartenden Beschluss der Internationalen Nomenklatur- konimission 
wieder Apodemus flavicollis (also 
nicht tauricus) heissen soll. Die Terra typica 
für flavicollis ist Dänemark, die Nominatrasse heisst 
also Apodemus flavicollis flavicollis Melchior, 1834. Wir haben nun nach der Entdeckung von 1969 in Silum nochmals alle Gelbhalsmausbälge, die das Museum A. Koenig in Bonn besitzt, nebeneinander gelegt. Darunter sind auch 6 Bälge der Typenserie von alpicola (HEINRICH 1951, p. 114), und es war ganz offensichtlich, dass die Bälge aus Silum auf der Unterseite am dunkelsten sind, ungefähr so wie die 
topotypischen alpicola-Stücke aus dem Allgäu. — Die Serie 279
        

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