fresken kam es zum Einbau einer Empore, der auch eine Erhöhung des Schiffes zur Folge gehabt hat. Die Kirche muss damals einen sehr beengenden Eindruck gemacht haben. IV. Die engen räumlichen Verhältnisse und die im 16. Jhdt. auftretende starke Baufälligkeit führten in den Jahren 1653/54 zu einem Neu- bau, der im Wesentlichen mit dem heutigen übereinstimmt: An- lage eines polygonalen Chorabschlusses, Verbreiterung und Ver- längerung des Schiffes auf die Grundmauern des Kellers II. Durch die Tieferlegung des Schiffbodens wurden die beiden Kellerräume zerstört. In diesem Zusammenhang erfolgte die Zumauerung der romanischen und spätgotischen Maueröffnungen und Nischen, fer- ner die Ubertünchung der Fresken und der Durchbruch der barok- ken Fenster. Die frühere Flachdecke wich einer Walmdecke mit polygonalem Querschnitt, deren Grenzen im Dachraum an der Westwand des Schiffes zu erkennen sind. An Stelle eines beschei- denen Glockenträgers wurde ein stattlicher Turm errichtet. Aus dieser Bauperiode stammt auch die 1964 abgerissene, gemauerte Vorhalle mit Pultdach. Abschliessend sei herzlich gedankt Herrn Felix Marxer für die Be- reitstellung der vorhandenen Unterlagen und Herrn Manfred Wanger für die wertvollen Ratschläge und Hinweise, die er als Beteiligter der Ausgrabungen von 1964 geben konnte. 84
        

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