ersteren etwas erhöhte, in einem langgestreckten Rechteck an die West- front der Erstkirche anschloss und somit Teile der heutigen N- und S-Mauer und der gesamten Westfront eines viel grösseren Kirchen- schiffes trug. Beide Keller besassen einen gemeinsamen Nordeingang und Vorraum, von dem aus je eine Schwelle gegen Süden in den Kel- ler I (unter der Erstkirche) und gegen Westen in den Keller II unter der heutigen Empore führte (Abb. 2 u. 4). Nicht unbedeutend für das baugeschichtliche Verständnis der Kapellenanlage waren die in der Westmauer des Kellers I vorgefundenen Münzen aus dem 14. Jhdt., darunter eine Goldmünze Kaiser Ludwig IV. von Bayern (1314— 1347). In dem ursprünglich mit einem flachen Tonnengewölbe versehenen Keller I besorgten zwei in der Südwand eingelassene und vor der Gra- bung nicht sichtbare Maueröffnungen die Lüftung und eine spärliche Beleuchtung. Abb. 2. Im Vordergrund Kelleranlage I aus der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Im Anschluss nach Westen Keller II (erbaut zwischen 1415 und 1429). 67
        

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