schehe, einzulößen, sondern auch über kurtz oder lang in dem Schwa- bischen Crayß allerhand ohnmittelbahre Schlösser, Sitz und Landgütter mit Märckten, Dörffern, oder einschichtigen Unterthanen viel oder we- nig Wäldern, Schäffereyen, Fischwässern und Weydneyen, Zollen, Ze- henden auch allen ein- und zugehörungen, rechten und gerechtigkeiten, nichts davon ausgenommen, zu erkauften oder in andere rechtliche weege an sich zu bringen und solche alle, wie die nahmen haben, mit ihren Rechten und Freyheiten obgemeltem von Uns gnädigst erhobenen Fürstenthumb Lichtenstein mit obgedachter massen vorhergehenden eines zeitlichen Römischen Kayßers Wissenschaft und schriftlicher Bewilligung, jedoch Uns, Unßeren Nachkommen und jedermännig- lich an seinen habenden Rechten und gerechtigkeiten, Privilegien und Freyheiten unnachtheilig einzuverleiben und mit demselben sol- chergestalt zu vereinigen, daß Sie in das künftige und zu allen Zeiten und Tägen als ein theil und zugehörde deß Fürstenthumbs Lichtenstein gehalten, darvon nicht mehr getrennet, sondern demselben jederzeit unter dessen nahmen als darzu gehörige Ämbter unzertheilig einver- leibt bleiben sollen und mögen ungehindert männiglichs. Ferner und zu mehrerm auffnehmen, ansehen und würde obgedachtes dero von uns erhobenen Fürstenthums Lichtenstein haben Wir Seiner Liebden diese Kayßerliche Gnad gethan und die von obhöchstbesagten Unßeren Vorfahreren am Reich glorwürdigsten andenckens Ferdinando Secundo und tertio einem jeden zeitlichen Lichtensteinischen Primo- genito ertheilte Freyheiten und Rechten, so wie sie nach gestalt der dermahligen zeiten zu üben seind, auff obgedachtes neue fürstenthumb Lichtenstein und dessen von dießem fürstlichen Hauße künftige besit- zere aus Kayßerlicher Machtvollkommenheit nicht allein allergnädigst übertragen, sondern dießelbe auch nebst denen dießem Fürstenthumb als ehemaligen Graff- und Herrschafften zugekommen- und zustehen- den von Weyland Unßerm Vorfahrern am -Reich Römischen Kayßer Friderico tertio höchstlöblicher gedächtnus ihnen gnädigst ertheilten Freyheiten, Recht und gerechtigkeiten in allen und jeden ihren worthen, Clausulen, puncten, Articulen, Innhalt, mein- und begreiffungen als Römischer Kayßer allermildest bestettiget und bekräftiget, waß Wir daran gegenwertigen Reichs Satzungen und Zeiten nach zu bestettigen und zu bekräftigen haben. Wie Wir dan Unßere Kaißerliche ertheilung und bekräfftigung unter heutigem dato insbesonder darüber ausfertigen 58
        

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